Besuch des Spreepark im Plänterwald

Der Spreepark im Berliner Plänterwald ist eine Berliner Legende, viele haben Kindheitserinnerungen an Besuche mit den Eltern, man kennt die Fernsehserie „Spuk unterm Riesenrad“ oder einfach nur die „Lost Place“ – Fotos.
Schon daran sieht man, dass der ehemalige Vergnügungspark auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblickt, obwohl er erst 1969 eröffnet wurde. Das berühmte Riesenrad (45 Meter hoch) war ein Geschenk zum 40. DDR-Jubiläum.

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Mit der Wende begann ein neues Kapitel des Parks, das mit einem Drogenschmuggel und vielen Jahren in einem mittelamerikanischen Gefängnis einen vorläufigen Höhepunkt fand. Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende, wer neugierig geworden ist, kann im Internet viel zur Familie Witte finden.

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Die Archenhold Sternwarte

Informationen:

Die Sternwarte im Treptower Park ist ein besonderer Fotospot, denn hier gibt das längsten Linsenfernrohr der Erde gibt. Es stammt aus dem vergangenen Jahrhundert und wird mittlerweile nur zu bestimmten Terminen vorgeführt, die man auf der Webseite der Sternwarte findet. Ich konnte an so einer Vorführung außerhalb der normalen Öffnungszeiten teilnehmen, so dass man gut fotografieren konnte.

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Motive: 

Das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde ist 21 Meter lang und diese Dimensionen erkennt man besonders auf dem Dach als es noch hell ist.

Danach ging es in die Dauerausstellung, für Technikfans gibt es eindrucksvolle Geräte zu sehen.

Wo: 

Alt-Treptow 1, 12435 Berlin

Lage:
Die Archenhold-Sternwarte liegt im Treptower Park, etwa gegenüber der Gaststätte Zenner/Eierschale.

Anfahrt mit S-Bahn und BVG:
S-Bahn S 8, S 9 bis Bf. Plänterwald oder S41, S42 bis Treptower Park.
Busse 166, 265, 365: Haltestelle Alt-Treptow

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mittwoch – Sonntag 14.00 bis 16.30 Uhr

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN: 

Donnerstag 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag jeweils 15.00 Uhr

 

Molecule Man

Hintergrund

In kurzer Zeit sind die „Molecule Man“ zu einem bekannten Wahrzeichen in Berlin-Treptow geworden. Die 30 Meter hohe Skulptur von Jonathan Borofsky, steht in der Spree. Die drei Figuren symbolisieren das Zusammentreffen von Treptow, Kreuzberg und Friedrichshain hier an dieser Stelle.

Motive

Zu sehen ist das Kunstwerk von der Oberbaum- und Elsenbrücke, der Stralauer Allee und den vorüberführenden S-Bahnlinien, je nach Standort sieht man zwei oder drei Figuren. Den besten Überblick hat man meiner Meinung nach von der Elsenbrücke. Das Aufstellen eines Stativs ist kein Problem. Mit einem Weitwinkelobjektiv erfasst man die Hochhäuser und im Hintergrund den Fernsehturm und die Oberbaumbrücke.

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Für „Nahaufnahmen“ sollte man direkt an das Spreeufer gehen (eine Treppe von der Brücke führt nach unten), dort gibt es viele Perspektiven und Standpunkte. Läuft man etwas weiter in Richtung Oberbaumbrücke, gibt es eine Plattform, die in die Spree führt. Dieser Punkt ist sehr gut für Detailaufnahmen geeignet.

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Wann:

Jede Tageszeit und jedes Wetter ist geeignet. Wolken erhöhen die Dramatik, der Sonnenuntergang bietet einen tollen Hintergrund und am Abend kann man man die Lichter der Umgebung bewundern.

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Adresse/Wegbeschreibung:

Am einfachsten erreicht man das Monument per S-Bahn, es steht praktisch direkt neben dem Bahnhof  „Treptower Park“. Man kann auch mit dem Bus fahren, aber beim Berliner Straßenverkehr ist das nicht wirklich zu empfehlen (Stau).

Ich habe 2012 in der Abenddämmerung ein paar andere Blickwinkel gewählt. Wer möchte, kann sich diese Bilder gern anschauen.

Für mehr Bilder klicken

Ich hoffe, das Ansehen der Bilder hat Euch Spaß gemacht. Reichen die Infos? Habt Ihr bestimmte Wünsche für weitere Posts ?

Bis zum nächsten Mal, Kerstin

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Das Wetter soll morgen wieder sommerlich werden und vielleicht sucht Ihr noch ein Ausflugsziel?
Warum nicht mit der S-Bahn zum Treptower Park fahren, 10 Minuten durch den Park laufen und sich das „Sowjetische Ehrenmal“ ansehen? Ich kann es nur empfehlen, weitläufig, grün und nicht so überlaufen. Außer Ihr erwischt einen Reisebus. Aber die Touristen bleiben oft nur kurz und dann könnt Ihr die Umgebung genießen.

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Auf der anderen Seite des Parkes, direkt an den Anlegestellen der Weißen Flotte, gibt es die Gelegenheit ein Kaffee zu trinken, Eis zu essen oder einfach nur aufs Wasser zu schauen. Allerdings – dort ist man nicht wirklich allein 🙂
Trotzdem viel Spaß und einen schönen Sonntag wünscht Kerstin

 

Hier lebe ich gern – Treptower Park

Ich werde demnächst wieder Berlin-Besucher „empfangen“ und im Laufe der Zeit habe ich schon einige Plätze in Berlin kennengelernt, die ich Euch gern weiterempfehlen möchte (plus a english translation at the end)

Anfangen möchte ich mit meinem derzeitigen Wohnbezirk Treptow. Ich war in der Vergangenheit bekannt für mein vieles Umziehen in Berlin. Mich hat das (früher) nie gestört, eine neue Wohnung war auch immer die Chance zur Veränderung. Neue Räume, eines Einrichten. Das ich so lange hier in Treptow bleiben würde, hätte ich damals nicht gedacht. Zuerst hat es mich in die Herkomerstrasse verschlagen, zu dieser Zeit war die weißrussische Botschaft noch eine Post. Aber die Wohnsituation war nicht so toll (lauter Mitbewohner) und so habe ich mir eine Dachgeschoßwohnung gesucht. Damals eine gute Gelegenheit, heute bin ich super froh sie zu haben. Hoffentlich kann ich noch lange hier wohnen, denn in den letzten Monaten sind leider auch hier die Preise angezogen, zum Teil um 25 %. (Kein Problem, wenn mein Gehalt auch ein wenig steigen würde.) Aber ich schweife ab, denn eigentlich geht es ja um touristische Tipps. 

Teptower Park

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Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Treptower Park (Ringbahn 41 bzw. 42). Sowohl das Kunstwerk „Molekule-Man“ als auch das russische Ehrenmal sind im Prinzip zu Fuß zu erreichen. Man sieht die große Metallfigur schon von weitem und kann sie von der Brücke oder auch vom Ufer fotografieren bzw. ansehen. Ich habe vor einer Weile ein paar Fotos gemacht, die Ihr hier sehen könnt


http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/11/molecule-man/

Läuft man an der Spree entlangt kommt man zur Arena, einer alten Fabrik die zu Konzerten oder anderen Veranstaltungen genutzt wird. Dort gibt es am Wochenende auch einen Flohmarkt. Im Sommer kann man sich auf dem Badeschiff erholen.

Das Fabrikgelände hat schon etwas, wenn Ihr mal schauen wohlt.

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/13/garten-der-entschleunigungarena-2012/

Auf der anderen Seite der S-Bahnlinie oder der Brücke ist der Treptower Park. Man kann an der Spree entlanglaufen und wenn man Hunger hat, ein paar Kleinigkeiten essen.

Im Sommer starten hier die Schiffe der Weißen Flotte (der Ticketschalter ist ebenfalls dort, wenn sich spontan für eine Rundfahrt interessiert).

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Zum sowjetischen Ehrenmal läuft man rund 15-20 Minuten. Durch einen großen Torbogen mit deutschen und russischen Schriftzeichen kommt man auf das Gelände mit den Gräbern sowjetischer Soldaten und dem großen Denkmal – ein Soldat, der ein Kind auf dem Arm hält. Ich habe das Denkmal zum ersten Mal nach der Unterschrift auf meinen ersten Mietvertrag in Treptow gesehen und das verbindet. Ich gehe jedenfalls gern und oft dorthin. Dabei ist die Jahrezeit eigentlich egal, auch im Winter mag ich es sehr.

Falls Euch im Sommer nach viel grün ist, die Allee ist dort eindrucksvoll, oder?

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/10/28/treptower-park-berlin/

Man sollte annehmen, dass es hier genug Restaurants oder Cafes gibt, aber weit gefehlt. Man man Glück hat, sind die Buden an der Spree geöffnet. Oder das kleine Cafe im Allianz-Tower.

Dann gibt es natürlich noch das Park-Center mit den üblichen Geschäften und einem McDonalds. Man sieht, dass auf diesem Gebiet noch Nachholbedarf besteht.

So, das ist der erste Teil meiner Berlin-Empfehlungen.

 

Here is the english translation: 

Since a few years I regularly get Berlin visitors. I usually try to provide some ideas what to do and where to go. To be more organized I’ll put together some recommendations here on the Blog, just in case and for future reference.

 I would like to start with my current living area Treptow. In the past I was known for moving /relocate in Berlin. I was never bothered about it, a new house was always the opportunity for change. New rooms, new set up. That I would stay here for so long I would neverhave thought at the time. But even in this area I moved around. First I lived in the Herkomerstrasse, at that time, the Belarusian embassy was still a Post office. But the housing situation was not great (loud neighbors) and I looked around for a top floor apartment. At that time a good opportunity came around and today I am super happy to have my present place. Because in the last few months, unfortunately, the rentalprices increased, in some cases by 25%. (Not a problem if my salary would also increase slightly.) But I digress, because actually it’s all about tourist tips.

 The starting point is the S-Bahn station Treptower Park (Circle Line 41 and 42). Both recommendations, the „Molecules-Man“ and the Russian war memorial are basically within walking distance.

You can see the large metal figure from afar, and so you can takes pictures from the bridge or from the bank of the river Spree. I did a while ago, took some photos, which you can see here

 http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/11/molecule-man/

 When you walk along the bank of the river Spree there is the „Arena“, an old factory which is used for concerts or other events. There is also a flea market on the weekend. In summer you can relax on the swimming pool (a former boat)

 The factory photos you can see here.

 http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/13/garten-der-entschleunigungarena-2012/

 On the other side of the S-Bahn or the bridge of the Treptower Park you also can walk along the Spree and if you are hungry, eat a few little things.

 In summer, the boats of the White Fleet start here (the ticket office is also there for spur of the moment interest in a tour).

 The walking distance for the Soviet memorial is around 15-20 minutes. Through a large archway with German and Russian characters you get in the area with the graves of Soviet soldiers and the great monument – a soldier holding a child in her arms. I have seen the monument for the first time after signing my first lease in Treptow and it struck a chord . I enjoy it very much and come here frequently. Here, the season does not really matter, even in the winter I like it a lot.

If you like green in the summer, the avenue there is impressive, right?

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/10/28/treptower-park-berlin/

 One would assume that there are enough restaurants and cafes, but far from it. You’re lucky, when some kiosk on the Spree are open. Or the little cafe in the Allianz Tower.

 Then of course there is the Park (Shopping) Centre with the usual shops and a McDonalds.

If I had money I would like to open a nice place for coffee, cakes and more here – but thats just a day dream.

So, that is the first part of my Berlin-recommendations.

 Thanks to Marja for helping with the translation !