Besuch des Spreepark im Plänterwald

Der Spreepark im Berliner Plänterwald ist eine Berliner Legende, viele haben Kindheitserinnerungen an Besuche mit den Eltern, man kennt die Fernsehserie „Spuk unterm Riesenrad“ oder einfach nur die „Lost Place“ – Fotos.
Schon daran sieht man, dass der ehemalige Vergnügungspark auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblickt, obwohl er erst 1969 eröffnet wurde. Das berühmte Riesenrad (45 Meter hoch) war ein Geschenk zum 40. DDR-Jubiläum.

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Mit der Wende begann ein neues Kapitel des Parks, das mit einem Drogenschmuggel und vielen Jahren in einem mittelamerikanischen Gefängnis einen vorläufigen Höhepunkt fand. Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende, wer neugierig geworden ist, kann im Internet viel zur Familie Witte finden.

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Lost Place – der Teufelsberg in Berlin

Schon immer wollte ich unbedingt auf den Berliner Teufelsberg und als sich die Möglichkeit für einen Fotoworkshop bot, musste ich zuschlagen. Das war vor ein paar Wochen und niemand konnte ahnen (oder doch?), welche Veränderungen anstanden. Der neue Pächter und ein Verwandter des Eigentümers öffnete den Berg für alle – Eintritt 7 Euro.
Für mich ist es das Ende dieser tollen Location – vielleicht übertreibe ich, aber so sieht es für mich aus. Wie mir scheint, wird versucht Geld einzunehmen – no matter what. Nicht nur die Exklusivität geht verloren, ich fürchte die Massen verändern auch die Atmosphäre und damit das Geheimnisvolle des Ortes. Irgendwie ist auch typisch Berlin, man verkauft solche Orte und wundert sich 20 Jahre später darüber. Laut Presseberichten hat das Grundstück damals 5,2 Mio gekostet, nun will man 50 Mio haben. Das ist doch mal eine Gewinnspanne.

Was ist der Teufelsberg?

„Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. die zweithöchste Erhebung des Stadtgebiets.Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.“
So fast es Wikipedia zusammen.
Heute gibt es dort viele tolle Graffitis, leerstehende Gebäude der Amis und natürlich die berühmten Abhörkugeln, die ein Wahrzeichen des Berges sind. Pläne fürs Gelände gab und gibt es viele, umgesetzt wurde kaum etwas. Nun ist der Berg gegen einen Eintrittspreis geöffnet, sogenannte Führungen angeboten. Unsere Führung war total sinnlos, also keine 15 Euros ausgeben. Das da Häuser und Türme stehen, sehe ich selbst. Ich hatte auf Hintergrundinfos gehofft, die gab es nicht.

Lohnt sich ein Besuch?

Ich denke schon. Man hat einen tollen Blick über die Stadt und natürlich ist das Unfertige und Dreckige, Teil des Mythos Berlin. Der Weg dorthin ist lang, es gibt nur ein (schmutziges) Dixieklo. Getränke und Essen sollte man mitbringen. Man kann sich auf dem Gelände frei bewegen, am Wochenende ist es sehr voll. Falls man auf die Türme möchte, eine Taschenlampe mitbringen. Es gibt dort keinen Strom mehr und die Treppen sieht man kaum. Kein Scherz – es ist wirklich dunkel, kein Tageslicht. Man sollte auch keine Höhenangst haben.

Meine Fotos

Ich bin mit meiner Ausbeute unzufrieden. Irgendwie habe ich an diesem Tag kein Gefühl für die Location entwickeln können und keine Ideen zum Fotografieren gehabt. Der Workshop war toll, aber was nützt es, wenn die Umsetzung nicht klappt. So gibt es keine Massen von Bildern, aber den Vorsatz einen weiteren Versuch zu machen.

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Einen schönen Start in die Woche wünscht Kerstin

Berliner Fotospots

Seit einiger Zeit gibt es auf dem Blog die Rubrik „Berliner Fotospots“, die mir viel Spaß macht und die auch gut von Euch angenommen wird. Pünktlich zur Urlaubszeit gibt es nun eine ganze Seite zu dieser Thematik.

Was ändert sich für Euch ?

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Eigentlich nichts, ein paar Beiträge werde ich speziell dort platzieren, grundsätzlich ist es für Berlin – und Fotofans eine gute Sache.
Glücklicherweise gab es sogar noch den Namen „Berliner Fotospots“, so dass man sie hoffentlich bald ganz weit oben bei Google finden wird.
Aber genug der Worte, schaut sie Euch doch einfach an und sagt mir Eure Meinung. Was vermisst Ihr ? Ist die Seite übersichtlich genug ? Naja, Ihr wißt schon 🙂

Berliner Fotospots

 

Vorgestellt: Berliner Film – App

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Hallo, ich freue mich, dass der Funkturm-Beitrag so gut angekommen ist. Gerade die Berlin-Tipps sind beliebt bei Touristen und auch Berlinern, da macht die Arbeit am Blog gleich noch mehr Spaß. Thematisch mache ich heute damit weiter, diesmal geht es um die Film-Stadt Berlin, speziell um eine App.

Filmlocation-App „Berlin on Film“

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filmwerte hat in Kooperation mit alleskino.de und gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg eine App entwickelt, mit der Nutzer berühmte Filmlocations in Berlin auf einer interaktiven Karte erkunden und direkt Originalszenen aus Filmen, die an der Location spielen, auf dem Smartphone oder Tablet anschauen können.
Ausführliche Hintergrundinformationen zu den Locations und eine Beschreibung, wo genau die Kamera stand, lassen den User exakt die Stelle finden, von der aus die Szene aufgenommen wurde. Von dieser kann ein eigenes Foto gemacht werden, das mit dem Szenenbild zu einer „Location-Postkarte“ verbunden und abgespeichert oder mit Freunden geteilt werden kann.
„Berlin on Film“ wird in deutscher und englischer Sprache kostenlos angeboten und bietet derzeit 80 Ausschnitte aus bekannten Berlin-Filmen, darunter „Berlin Calling“, „Oh Boy“, „Die Legende von Paul und Paula“ und „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“. Außerdem werden fünf Location-Touren angeboten (“Kreuzberg”, “Restaurants & Bars”, “Mitte, “Rund ums Brandenburger Tor”, “Prenzlauer Berg” und “Zoologischer Garten””). Man kann das Ganze off – und online benutzen, eine Vorbereitung zu Hause oder im Hotel ist möglich. Aus meiner Sicht fehlen viele Berlin-Filme, ich hoffe, die App wird weiterentwickelt damit auch der Ostteil der Stadt einen größeren Rahmen einnimmt. Spaß macht auf jeden Fall die Möglichkeit selbst Fotos zu machen, eine schöne Idee, die ich bald ausprobieren werde.

Die App funktioniert auf dem iPhone und iPad und ist kostenlos.

Ich hoffe Ihr schneit nicht ein, zum Glück ist morgen Samstag und da brauche ich nicht zur Arbeit und somit keine S-Bahn.

Bis dann, Kerstin

 

Berliner Funkturm

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Der Funkturm

Berlin von oben – immer eine tolle Idee, selbst bei schlechtem Wetter kann man eine Menge entdecken. Ich möchte Euch deshalb heute den Funkturm in West-Berlin vorstellen und empfehlen. Viele Touristen besuchen den Fernsehturm, der natürlich viel höher ist, aber dort wartet man oft sehr lange und billig ist der Eintritt auch nicht. Und im Freien steht man nicht, im Gegensatz zum Funkturm.

Ein paar Infos zum Funkturm

Der Funkturm wurde vom 8. November 1924 bis 1926 gebaut, am 3. September 1926 fand die Einweihung des Funkturms statt.Der Architekt des Funkturms war Prof. Heinrich Straumer. Pate für den Funkturm stand der Eiffelturm in Paris. Die Aussichtsplattform besitzt eine Kapazität für 45 Personen. Bei Sturm kann die Aussichtsplattform bis zu 40 cm in einer Ellipse um die Senkrechte schwanken.Im Restaurant gibt es im 116 Plätze für Gäste und ist im Jugendstil erbaut. Noch heute strahlt es im Dekor der Zwanzigerjahre. Einzigartig sind die Wandvertäfelung aus kaukasischem Nussholz, die weiße Lammellendecke und die Theke aus wertvollen Hölzern und Perlmutt.

Höhe
147 Meter bis zur Antennenspitze
126 Meter bis zur Aussichtsplattform
55 Meter bis zum Restaurant

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Wann / Öffnungszeiten
Der Zugang hängt natürlich von den Öffnungszeiten des Turms bzw. Restaurants ab. Entnehmt diese bitte der Webseite des Funkturms. Ein kleiner Tipp: wenn Veranstaltungen sind, kann es Probleme geben. Uns wollte zum Beispiel der Einlass nicht durchlassen. Besteht auf dem Recht den Turm zu besuchen bzw. das Restaurant.

Einritt

Aussichtsplattform: 5,00 Euro
ermäßigt 3,00 Euro
Restaurant: 3,00 Euro
ermäßigt 2,00 Euro

Motive und meine Fotos

Wir waren an einem trüben Novembertag auf dem Turm und hatten trotzdem eine gute Sicht. Highlights u.a. der Teufelsberg, die alte Tribüne der Avus, das Autobahnkreuz und ICC.

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Das Restaurant ist sehr sehenswert und ein guter Ort zum Aufwärmen.

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Den Turmturm kann man nicht mehr zu Fuß (also kein Treppen steigen) besteigen, der Fahrstuhl fährt auf die Aussichtsplattform (von dort gibt es eine Treppe nach oben) und ins Restaurant. Und dann wieder nach unten. Uns hat der Einlass so irritiert (man kann auch sagen geärgert), dass wir uns erst am Ende unten umgesehen haben. Auch da gibt es noch den Charme der alten Tage zu sehen. Phantastisch.

Adresse und Anfahrt

Funkturm
Hammarskjöldplatz
14055 Berlin

S-Bahnhof Messe Nord/ICC / U-Bahnhof Kaiserdamm, U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz /Buslinien: X34, X49, M49, 104, 139, 218, 349

Wie Ihr seht, der Funkturm ist sehr gut erreichbar. Also macht Euch auf den Weg und erzählt mir wie es Euch gefallen hat, Eure Kerstin

 

Berliner Fotospots – Wachturm an der Berliner Mauer

Kurzbeschreibung: 

Es soll nur noch drei komplette Wachtürme an der ehemaligen DDR-Grenze in Berlin geben. Einer von ihnen befindet sich in Berlin-Treptow, steht seit 1992 unter Denkmalschutz und ist Teil der Geschichtsmeile „Deutsche Mauer“.

Hier geht es weiter

Wo: 
Wachturm Alt-Treptow, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin,
Bus: 265 Heckmannufer, U-Bahn: 1 Schlesisches Tor oder Warschauer Straße,
S-Bahn: 6, 9, 41, 42 – Station Treptower Park

Lost Place – das Eierhäuschen in Berlin

Ich habe mich gefreut als die Presse über die 10 Millionen Euro berichtete, die für den Wiederaufbau des Eierhäuschens zur Verfügung gestellt wurden. Nun, ein paar Monate später scheint sich das Ganze so nicht zu klappen. Die 10 Millionen sollen auch für die Sommernutzung des Spreeparks genutzt werden, denn im August gibt es wieder den „Spuk untern Riesenrad“.  Und als ich in dieser Woche da war, bewegte sich das Rad tatsächlich und es sah auch frisch gestrichen aus (von weiten und hinter einem Zaun fotografiert). Oder täuscht mein Eindruck?

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Aber vielleicht sollte ich noch ein paar Worte zum Eierhäuschen verlieren. Es war eine Traditionsgaststätte an der Spree, der schon Theodor Fontane in „Der Stechlin“ ein Denkmal gesetzt hat.  „O weh! Ein Palazzo“, rief die Baronin, als das Schiff am Ufer anlegte. So beschrieb Theodor Fontane im „Stechlin“ den ersten Ausflug seiner Heldin zum „Eierhäuschen“. Ein roter Backsteinbau, „der zwischen den Pappelweiden mit Turm und Erker sichtbar wird“.  Überraschend ist der Anblick noch immer, den man beim Spaziergang durch den Plänterwald einfach nicht erwartet.

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Wie ein Märchenzauber-Hexenhaus steht es da, ein Bauzaun umgibt das Gebäude.  Die Fenster sind zugenagelt, die Remisen eingestürzt, doch immer noch erkennbar: ein geschnitzter Giebelschmuck, glasierte Ziegelreihen, Fachwerk und Malerei. Eröffnet 1837, war es ein  Gartenlokal mit schönem Blick auf die Spree, man konnte Essen und sein Bier trinken und dabei die vorbeiziehenden Schiffe beobachten.  Seit 1991 ist das Restaurant geschlossen und verfällt. 2014 kaufte der Senat für zwei Millionen Euro das Erbbaurecht für das Gelände zurück und der besagte Zaun wurde errichtet, Türen, Fenster und Dach abgedichtet, alles wetterfest gemacht. Die Sanierung könnte noch in diesem Jahr beginnen, aber was passiert dann?  Wege, Parkplätze, eine Anlegestelle, all das gibt es nicht mehr. Und so scheint die Zukunft, trotz des Geldes ungewiss. Wirklich schade, dass so ein Juwel vor aller Augen und dem Denkmalschutz verfällt.

 

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Oh je, ich habe wahrscheinlich viel zu viele Bilder gepostet.

Aber bei dem Motiv, sicher zu verzeihen. Ich würde mich freuen, Eure Meinung zu hören !

 

 

Mythos – Flughafen Tempelhof (2)

Heute möchte ich ein paar Bilder posten,  die den amerikanischen Einfluß auf dem Flughafen Tempelhof zeigen, denn schließlich war er fast 50 Jahre unter US-Kontrolle und noch immer sind nicht alle Teile des Flughafens zugänglich.
Für die West-Berliner bot der Flughafen Tempelhof in seiner amerikanischen Ära durch die Luftbrücke eine wichtige Hilfe zum Überleben, später wurde er das „Tor zur freien Welt“. Hier hoben die Maschinen von PanAm, British Airways und Air France nach Frankfurt, Düsseldorf oder Hamburg ab. Zahlreiche Prominente und Politiker, darunter drei US-Präsidenten, schritten in Tempelhof über den roten Teppich.
Der Flughafen Tempelhof diente den Westmächten aber auch als Spähposten und Schutzschild im Kalten Krieg und danach.
Spannend ist in dieser Hinsicht auch die Geschichte von Jens Karney aka US-Sergeant Jeffrey Martin Carney, der für die Stasi spionierte. Als man nach der Wende die wahre Identität des Spions entlarvte, machte man kurzen Prozeß: In einer Nacht-und Nebelaktion flog man „Kid“ von Tempelhof über Frankfurt in die Staaten aus – heimlich, ohne die zuständigen deutschen Stellen zu informieren, mehr noch die Ergreifung des Spions auf Berliner Boden stellt „eine klare Völkerrechtsverletzung“ dar. Besatzungsrecht galt nicht mehr, die USA missachteten die seit fünf Wochen geltende deutsche Souveränität. Diese Geschichte hörte ich während der Führung zum ersten Mal und wer sie unglaublich findet, kann gern hier nachlesen.

Quelle: Der Tagesspiegel 1999

Tagesspiegel – 2013

Es gibt bestimmt viel mehr solcher Geschichten und wahrscheinlich erzählt jeder Guide andere. Ich war froh, dass bei uns Focus nicht auf die Luftbrücke gelegt wurde, denn das kann man überall nachlesen, solche Geschichten aber nicht unbedingt.

Aber genug der Worte, hier ein paar Fotos von Räumlichkeiten, die nur von den Amerikanern benutzt wurden.

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Übrig geblieben sind auch ein paar Gemeinschaftsräume, die den Charme der 70iger haben.

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Beim nächsten Mal geht es noch weiter nach unten – in die Bunker und Kellerräume des Flughafens.

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*Übrigens – das Beitragsfoto zeigt ein Gemälde, welches zum Gedenken an die Luftbrücke an Ronald Reagan übergeben wurde. Dieser hat es dem Flughafen geschenkt, so hat man es erzählt. Ich konnte die Geschichte leider nicht verifizieren.

Teil 1 – Mythos Tempelhof

Canon City Guide Berlin – „Einzigartige Perspektiven“

Ich möchte Euch heute den City Guide von Nina Hüpen-Bestendonk vorstellen, den sie im Rahmen der Canon – Kampagne „Come and See“ entwickelt hat. Der City Guide Berlin zeigt viele interessante Berlin-Spots, die nicht im normalen Reiseführer stehen. Eine dieser Locations ist die die Die High-Deck-Siedlung – Sonnenallee 323, 12057 Berlin-Neukölln. Warum hat Nina diesen Ort ausgewählt: „Eines meiner Lieblingsmotive sind alte Betonbauten wie diese hier. Dort gibt es so viele interessante Formen und Winkel – für mich das perfekte Beispiel meiner sogenannten „hässlich schön“ Architektur.“

Der City Guide von Canon gibt eine Empfehlung: Unser Tipp für das Fotografieren von Gebäuden wie diesem hier ist, dass Sie nicht immer dem Gefühl nachgeben sollten, das Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein Detail, beispielsweise die einem Labyrinth ähnlichen Brücken, um ein beeindruckendes Foto aufzunehmen.

Ich habe versucht diesen Ratschlag zu befolgen, ob die Fotos gelungen sind? Entscheidet selbst.

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Ich habe mir inzwischen die entsprechende App aufs Handy geladen und finde sie wirklich hilfreich. Wenn man unterwegs ist, schaut man einfach rein und muss nicht ewig googlen. Gut, wenn man wie ich keine Flatrate hat.
Die Apps kann man auch benutzen, wenn man einen anderen Kamera-Typ hat. Einfach mal anschauen.

Begleiter-App EOS 750D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos750d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-750d-companion/id986400160?mt=8

Begleiter-App EOS 760D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos760d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-760d-companion/id986400179?mt=8

Begleiter-App EOS M3
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eosm3
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-m3-companion/id986399609?mt=8

Hier noch einmal Fun-Fotos, auch die gehen gut.

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Vielen Dank an Nina, die wirklich ein tolles Programm zusammen gestellt hat und Canon, die mich eingeladen haben.

Einen schönen Sonntag wünscht Kerstin

Wer mehr Infos zur High-Deck-Siedlung haben möchte, kann Wikipedia fragen.

Foto-Tipp – Künstlerhaus Bethanien in Kreuzberg

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Heute gibt es eine kleine Pause von der „Weg damit“ – Aktion, denn ich wurde nach Berlin-Tipps gefragt und so empfehle ich heute eine Kombination von Foto-Location und Restaurant. „Beides“ zudem gut per Bus oder S-Bahn zu erreichen und da ich dort im Dezember meinen Geburtstag gefeiert habe, kann ich aktuelle Fotos zeigen. Leider war das Wetter nicht so toll, aber das macht die Bilder auch geheimnisvoll, oder?

Besonders interessant die Säulenhalle und die Fenster, deren Lichteinfall schöne Fotomotive ermöglicht.

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Ursprünglich war in dem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert die “Central-Diakonissenanstalt und Krankenhaus Bethanien” untergebracht. Der Name “Bethanien” war bei den fast ausnahmslos kirchlich organisierten Wohlfahrts- und Pflegeeinrichtungen der damaligen Zeit recht häufig anzutreffen und verwies auf den biblischen Ort, an dem Jesus Lazarus von den Toten auferstehen ließ.
1974 sollte das nicht mehr funktionstüchtige Krankenhaus abgerissen werden, doch der öffentliche Widerstad konnte das verhindern. Im Laufe der Jahre entstand dann ein Ort für künstlerische Projekte aller Art, aber auch politische Aktivitäten prägten das Haus.
Der Gebäudekomplex umfasst insgesamt etwa 10.000 Quadratmeter, die durch den Investor Nicolas Berggruen saniert wurden. In dem Gebäuden haben sich mehrere Büros aus der Kreativindustrie, Ateliers, Kleingewerbe und eine Galerie hier angesiedelt. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant „Drei Schwestern“.

Man kann sich im Gebäude umsehen und fotografieren, auch die Umgebung ist interessant (eine Kirche und die Markthalle Neun sind 5 Minuten per Pedes entfernt).
Die genaue Adresse lautet Kottbusser Straße 10 in 10999 Berlin. Wie kommt man nun dorthin ?
Die U-Bahn bis zum Kottbusser Tor ist eine Möglichkeit oder Schlesisches Tor, dann mit dem Bus 265 oder 165 dorthin. Oder man fährt mit der S-Bahn zur Station Jannowitzbrücke und läuft dann zum Mariannenplatz.

Das Restaurant „Drei Schwestern“ ist von Montag – Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. Mir gefällt es dort, gutes Essen, akzeptable Preise und eine angenehme Atmosphäre.
Vielleicht machen Euch meine Bilder neugierig und Ihr schaut selbst mal vorbei.

„The Künstlerhaus Bethanien is an international cultural centre in Berlin. An artist-in-residence programme with workspaces for professional artists and exhibition spaces, it is dedicated to the advancement of contemporary visual arts. As part of its residency scheme, it aims to establish a lively dialogue between artists from various backgrounds and disciplines, and the public at large./http://www.bethanien.de)“