Denkmal Rosenstraße

Hintergrund

Vielleicht kennt Ihr den Film „Rosenstraße“ mit Katja Riemann (Regisseurin Margarethe von Trotta)? Das Drama basiert auf dem so genannten Rosenstraße-Protest. Etwa 1.500 bis 2.500 jüdische Männer, die in »Mischehen« lebten oder »Mischlinge« waren, brachte die Gestapo in einem Gebäude der ehemaligen Sozialverwaltung der jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße unter. Beispiellos in der Geschichte des »Dritten Reiches«, versammelten sich im Laufe der Woche immer mehr nichtjüdische Ehefrauen, Familienangehörige und Freunde. Lautstark forderten sie die Freilassung der Männer. Die Protestierenden in der Rosenstraße ließen sich nicht einschüchtern und nach mehreren Tagen begann die Gestapo schließlich damit, einige hundert Gefangene nach einer genauen Überprüfung freizulassen.
Bis Ende der 1980er Jahre war der Frauenprotest in der Rosenstraße kaum in der Öffentlichkeit bekannt.

Motive

Das Denkmalensembles »Block der Frauen« stammt von der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Diese hatte das Denkmal bereits in den 1980er Jahren entworfen, zu DDR-Zeit konnte es jedoch noch nicht realisiert werden. 1995 ermöglichte der Berliner Senat die Aufstellung des Denkmalensembles »Block der Frauen« der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Das Denkmal ist gut zugänglich, es gibt verschiedene Perspektiven zu fotografieren. Aber entscheidend ist es, die Botschaft des „Blocks der Frauen“ einzufangen.

 

Öffnungszeiten

Jederzeit zugänglich

Adresse

Die Skulpturengruppe befindet sich am Ort des ehemaligen jüdischen Verwaltungsgebäudes, in dem die Gestapo die Gefangenen festhielt.

Denkmal Rosenstraße
Rosenstraße 1-2
10178 Berlin

Anfahrt

Mit der S-Bahn zum Hackeschen Park, von dort nur wenige Meter

Karte

 

Der Trudelturm in Adlershof

Informationen 

Der rund 20 Meter hohe Trudelturm im Berliner Ortsteil Adlershof ist ein technisches Denkmal aus der Luftfahrtforschung, der in den Jahren 1934 bis 1936 errichtet wurde.

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Das Gebäude, das auch „Trudelwindkanal“ genannt wurde, ließ die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) zwischen 1934 und 1936 am ehemaligen Flugfeld Berlin-Johannisthal errichten. Es steht neben einem gleichfalls denkmalgeschützten rund 130 Meter langen Großen Windkanal aus den gleichen Jahren.

Der Turm stellte bei seiner Errichtung eine „absolute technische Innovation“ dar, mit der erstmals der gefährliche Zustand des Trudelns im Labor simuliert werden konnte. Die Versuche halfen, die komplexen Prozesse beim Trudeln besser zu verstehen. So wurde ermittelt, wie führerlos zur Erde „torkelnde“ Flugzeuge abzufangen und wieder zu beherrschen sind.

Motive 

Natürlich ist der kompakte Turm das Motiv. Man kann ihn in der Umgebung oder Einzeln fotografieren.

Durch die Wahl des eigenen Standpunktes erfasst man die Besonderheiten wie die Treppe oder die Materialstrukturen. Ich habe die Fotos am Wochenende gemacht, kann mir gut vorstellen, dass innerhalb der Woche dort mehr los ist.

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Adresse/Lage

Seit 2005 trägt ein Verbindungsweg zwischen der Max-Born- und der Brook-Taylor-Straße den Namen Zum Trudelturm.

Das Gelände ist frei zugänglich. Auf der Freitreppe sieht man allerdings oft Studenten sitzen, so dass wir von dort oben nicht fotografiert haben. Man kann mit der S-Bahn bis nach Adlershof fahren und dann in Richtung Wissenschaftskampus laufen (10 Minuten). Ich würde das empfehlen, weil man so die Gegend kennenlernt und auch andere Fotospots sieht. Wer nicht laufen möchte, es fahren Tram und Bus (Tram 60, 61; Bus 160, 162, 163, 164, 260)

Karte

 

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Berliner Fotospot – Molecule Man

In kurzer Zeit sind die „Molecule Man“ zu einem bekannten Wahrzeichen in Berlin-Treptow geworden. Die 30 Meter hohe Skulptur von Jonathan Borofsky, steht in der Spree. Die drei Figuren symbolisieren das Zusammentreffen von Treptow, Kreuzberg und Friedrichshain hier an dieser Stelle.

Mehr dazu gibt es hier

 

Hollywood – Drehorte in Berlin

Vor ein paar Monaten bekam ich abends um 22 Uhr einen Anruf, der mich wirklich schockierte. So ganz nebenbei erwähnte ich in einem Beitrag wo der aktuelle Teil „Der Tribute von Panem“ gedreht wurde und der Anrufer bat mich, den Namen des Drehortes zu entfernen. Fand ich nicht wirklich schlimm, weil auf Grund meines Blogs bestimmt keine Drehorte gestürmt werden.
Na ja, trotzdem geht es heute um einen Film, der bereits gedreht wurde.

In Adlershof steht dieser Turm gefunden, der den tollen Namen „Trudelturm“ trägt.

Er diente 2005 als Kulisse einer Szene des Science-Fiction-Films Æon Flux, der 400 Jahre in der Zukunft spielt. Die Hauptdarstellerin Charlize Theron rennt dabei die Außentreppe hinauf.

 

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Bisher habe ich den Film nicht gesehen, aber wahrscheinlich war es nur ein kurze Szene.

Der Turm gehört zum sogenannten Aerodynamischen Park auf dem Campus Adlershof der Humboldt-Universität und zählt zum Ensemble Technischer Denkmale der Luftfahrtforschung in Berlin-Adlershof der 1930er Jahre. Seit 2005 trägt ein Verbindungsweg zwischen der Max-Born- und der Brook-Taylor-Straße den Namen Zum Trudelturm. Vom S-Bahnhof Adlershof läuft man 5 Minuten, das ganze Gelände ist wirklich sehenswert.

Nur nebenbei, aber wollt Ihr mehr von solchen Infos lesen ? Dann würde ich so etwas ab und zu posten.
Bis dann Kerstin