Benzin-Zapfsäule in Rixdorf

Ich war zum ersten Mal dort und habe dort wirklich „Hidden Places“ entdeckt – wie es Nina und Canon versprochen haben. So zum Beispiel diese alte Benzin-Zapfsäule, die direkt vor einem bewohnten Haus steht. Ein Super-Fotomotiv.

 

 

Die Fotos entstanden mit der PowerShot SX710 HS, die ich mir für dieses Event ausgesucht hatte. Überzeugt hat mich die Größe und der Zoom. Canon schreibt dazu:
„Diese ultra-kompakte Kamera ist so klein, dass sie in jede Tasche passt und so überall mit hingenommen werden kann – das macht sie zum idealen Reisebegleiter. Mit dem 30fach optischen Zoom und 60fach ZoomPlus kommen Sie ganz nah ans Geschehen ran und halten jedes beeindruckende Detail fest.“

Für dieses Motiv habe ich den Zoom zwar nicht benötigt, aber bei anderen Fotos hat er sich wirklich bewährt. Eine schöne handliche Kamera, die es in schwarz und rot gibt.

Bevor Ihr nun nach der Adresse der Tanksäule fragt, genau habe ich die leider nicht. Wir sind durch Rixdorf gelaufen und da standen sie im Hinterhof.

 

 

Bis dann, Kerstin

Der Klunkergarten in Berlin-Neukölln

Eine grüne Oase ist über den Dächern Neuköllns entstanden, im Rahmen des „Hidden Places“ – Projektes von Canon besuchen konnten wir sie besuchen. Von außen sieht man dem Gebäude nicht an, was sich hier befindet, aber viele Neuköllner kennen den Platz und abends und an den Wochenenden soll es lange Warteschlangen geben. Wir waren am  frühen Nachmittag da und kamen ohne Probleme hinein und einen Platz.

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Was ist der „Klunkergarten“?  

„… ist das Begrünungsprojekt des Kulturdachgartens Klunkerkranich. Wir sind der erste und bis dato einzige Gemeinschaftsdachgarten Berlins…. Unser Ziel: Erschließung einer grünen Oase in der Betonwüste der pulsierenden Großstadt, hoch über den Dächern Neuköllns.“

Motive:

Die beschriebene Oase befindet sich auf dem obersten Stockwerk eines Parkhauses und von hier hat man einen Panoramablick auf die Stadt, Berlin ganz eng aneinander, Haus an Haus, man blickt auf Balkone, graue Dächer, Satellitenschüsseln und Brandmauern, aber auch auf grüne Flächen. Man kann mit und ohne Teleobjektiv bei guter Sicht viel entdecken und fotografieren. Es ist fast ein Rundumblick möglich. Außerdem gibt es viele Pflanzen, Blumen und andere Details zu fotografieren, die die Atmosphäre auf dem Dachgarten ausmachen.

 

Natürlich kann man im Klunkerkranich feiern, trinken und essen und den Blick über die Stadt genießen.

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Wahrscheinlich ist der Sonnenuntergang unbeschreiblich schön, vielleicht gehe ich mit Freunden noch einmal hin 🙂

Wo man ihn findet, steht auf der Webseite des Klunkergarten: 

Den Nistplatz des Klunkerkranichs auf dem Dach der Neukölln Arcaden in der

KARL-MARX-STRASSE 66, 12043 BERLIN

Dort nehmt ihr am Eingang der Bibiliothek/Post
einen der Fahrstühle in die 5. Etage zum Parkdeck,
windet euch himmelwärts auf unser Oberdeck und: seid da!
Take the elevatorat the library/post entrance to the 5th floor,
wind up skywards to the upper floor and: you’re there!

• ÖFFNUNGSZEITEN •

Jeden Tag von 10 (Sonntags ab 12 Uhr) – 01:30 Uhr geöffnet.

Viel Spaß in Neukölln wünscht Kerstin

Dank an Canon und die Aktion #comeandsee. Es war ein toller Tag.

Filmtourismus und Lost Place – ehemaliges Männergefängnis Köpenick

Heute wieder ein Beitrag zum Thema „Filmtourismus“, der aber auch unter Lost Place laufen kann.

Am 1.12. 2015 lief auf Sat 1 „Mordkommission Berlin 1„, zum Film sagte der Sender:

„Das Berlin der Zwanziger Jahre ist eine pulsierende Metropole. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs suchen die Menschen ihr Glück bei Partys, in schillernden Varietés und Tanzlokalen. Sogenannte „Ringvereine“ dominieren die Welt des Verbrechens. Als Kommissar Paul Lang seinen Freund, Staatsanwalt Barnekow tot im Krokodilbecken des Tiergartens findet, scheint zumindest für ihn der Drahtzieher klar: Der Mord trägt ganz eindeutig die Handschrift von Immanuel Tauss, dem ehemaligen Kopf des Ganovenrings „Die Krokodile“. Doch Langs größter Kontrahent Tauss sitzt im Gefängnis … “ (sat 1.de)

Gedreht wurden einige der Gefängnisszenen in einem ehemaligen Männergefängnis in Köpenick.  Über den Besuch habe ich vor ein paar Monaten geschrieben. Hier der Bericht mit neuen Bilder.


2014 hatte ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört ungewöhnliche Foto – Touren zu machen und die ins ehemalige Männergefängnis von Köpenick war meine erste. Man traf sich am Vormittag, es gab eine kleine Einführung und dann ging es los. Obwohl man viel Platz hatte, liefen sich die Teilnehmer ab und zu über den Weg. So konnte man feststellen, ob man alle Motive erwischt hatte. 🙂

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1899 wurde in Berlin-Köpenick mit dem Bau eines neuen Amtsgerichts und Gefängnisses begonnen, das dann zwei Jahre später eingeweiht wurde. Im Mai 1933 übernahm die SA das Gefängnis. Sie nutzte es als zentrale Haft- und Folterstätte in Köpenick. Während dieser als Blutwoche bekannten Zeit wurden Kommunisten, Andersdenkende und Juden in den Backsteingemäuern misshandelt und ermordet.

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Die DDR nutzte das Gebäude anfangs als Männer- Jugendgefängnis und später als Untersuchungshaftanstalt. 1964 übernahm das Fernsehen der DDR den Zellenbau und brachte hier einen Kostümfundus mit Schneiderei unter.

Seit den Achtzigern steht das Gebäude weitgehend leer. In einer Kellerzelle entstand 1980 eine Gedenkstätte für die Opfer der Köpenicker Blutwoche. Aus ihr ging 1993 die „Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933“ hervor. Die Gedenkstätte und das ehemalige Gefängnis sind allerdings durch eine Glastür getrennt, so dass man nicht zwischen den Gebäudeteilen hin-und hergehen kann. Wer sich für die Gedenkstätte interessiert, kann auf die Webseite gehen. Ich habe mit der Canon und dem iPhone fotografiert. Ich habe absichtlich nicht stark nachbearbeitet. Mir ist natürlich klar, dass der HDR-Effekt die Art von Bildern toll aussehen läßt, aber …

Die Hipstamatic-Bilder sind aber auch sehr stimmungsvoll und vielleicht erinnert Ihr Euch an die Szenen im Fernsehfilm.

 

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Ort:

Das Gefängnis ist nicht frei zugänglich, aber im gleichen Gebäude findet man eine Gedenkstätte. Deshalb deren Adresse:

Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933
Puchanstraße 12
12555 Berlin

Telefon
+49 (30) 902 97-5671
Website
www.gedenkstaette-koepen…

Canon City Guide Berlin – „Einzigartige Perspektiven“

Ich möchte Euch heute den City Guide von Nina Hüpen-Bestendonk vorstellen, den sie im Rahmen der Canon – Kampagne „Come and See“ entwickelt hat. Der City Guide Berlin zeigt viele interessante Berlin-Spots, die nicht im normalen Reiseführer stehen. Eine dieser Locations ist die die Die High-Deck-Siedlung – Sonnenallee 323, 12057 Berlin-Neukölln. Warum hat Nina diesen Ort ausgewählt: „Eines meiner Lieblingsmotive sind alte Betonbauten wie diese hier. Dort gibt es so viele interessante Formen und Winkel – für mich das perfekte Beispiel meiner sogenannten „hässlich schön“ Architektur.“

Der City Guide von Canon gibt eine Empfehlung: Unser Tipp für das Fotografieren von Gebäuden wie diesem hier ist, dass Sie nicht immer dem Gefühl nachgeben sollten, das Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein Detail, beispielsweise die einem Labyrinth ähnlichen Brücken, um ein beeindruckendes Foto aufzunehmen.

Ich habe versucht diesen Ratschlag zu befolgen, ob die Fotos gelungen sind? Entscheidet selbst.

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Ich habe mir inzwischen die entsprechende App aufs Handy geladen und finde sie wirklich hilfreich. Wenn man unterwegs ist, schaut man einfach rein und muss nicht ewig googlen. Gut, wenn man wie ich keine Flatrate hat.
Die Apps kann man auch benutzen, wenn man einen anderen Kamera-Typ hat. Einfach mal anschauen.

Begleiter-App EOS 750D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos750d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-750d-companion/id986400160?mt=8

Begleiter-App EOS 760D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos760d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-760d-companion/id986400179?mt=8

Begleiter-App EOS M3
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eosm3
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-m3-companion/id986399609?mt=8

Hier noch einmal Fun-Fotos, auch die gehen gut.

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Vielen Dank an Nina, die wirklich ein tolles Programm zusammen gestellt hat und Canon, die mich eingeladen haben.

Einen schönen Sonntag wünscht Kerstin

Wer mehr Infos zur High-Deck-Siedlung haben möchte, kann Wikipedia fragen.

Nostalgie in Rixdorf

Rixdorf in Neukölln ?

Ich war zum ersten Mal dort und habe dort wirklich „Hidden Places“ entdeckt – wie es Nina und Canon versprochen haben. So zum Beispiel diese alte Benzin-Zapfsäule, die direkt vor einem bewohnten Haus steht. Ein Super-Fotomotiv.

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Wer noch mehr Fotos ansehen und den Ort finden möchte, schaut einfach hier vorbei.

Die Fotos entstanden mit der PowerShot SX710 HS, die ich mir für dieses Event ausgesucht hatte. Überzeugt hat mich die Größe und der Zoom. Canon schreibt dazu:
„Diese ultra-kompakte Kamera ist so klein, dass sie in jede Tasche passt und so überall mit hingenommen werden kann – das macht sie zum idealen Reisebegleiter. Mit dem 30fach optischen Zoom und 60fach ZoomPlus kommen Sie ganz nah ans Geschehen ran und halten jedes beeindruckende Detail fest.“

Für dieses Motiv habe ich den Zoom zwar nicht benötigt, aber bei anderen Fotos hat er sich wirklich bewährt. Eine schöne handliche Kamera, die es in schwarz und rot gibt.

Bevor Ihr nun nach der Adresse, der Tanksäule fragt, die habe ich leider nicht. Aber das ist auch besser so, denn die Hausbewohner bekommen sicher genug Besucher.
Damit genug für den Moment, ich habe natürlich noch mehr tolle Hidden Places im Angebot.

Bis dann, Kerstin