Berlin, Berlin – endlich in Berlin

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Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin. Das sagen inzwischen nicht nur die Fussball-Fans, auch viele, sehr viele Menschen, die die Stadt kennenlernen wollen. Wenn ich mich umsehe, dann werden es immer mehr, die Hotels sind gut ausgelastet, die Geschäfte freuen sich und die S-Bahnen immer voll. Und was ich so mitbekomme, entwickelt sich ein Weihnachtsmarkt-Tourismus. Vielleicht (noch) nicht wie in New York oder London, aber es entwickelt sich.
Aber ich wollte heute nicht über Weihnachtsmärkte schreiben, sondern ein paar Tipps für einen angenehmen Aufenthalt in der Hauptstadt geben. Angenehm auch für uns „Einheimische“ 🙂

Los geht es (WIP)

– Berlin ist eine schnelle Stadt – stell Dich dem nicht entgegen, mach einfach mit und Berlin macht Spaß.

– Das berühmte Berliner Nachtleben – es gibt keine Sperrstunde, aber nicht überall sind Restaurants noch nach 22 Uhr offen. 

– Hunger ? Durst ? Kein Problem in Berlin – es gibt den Spätkauf. In Berlin nur „Späti“ genannt. Eine einzigartige Erfindung zur nächtlichen Notversorgung. Keine Wunsch bleibt offen – meist 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Hier kann man sie finden: http://www.spätifinder.de

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Ein paar Hinweise zur öffentlichen Nahverkehr:

– Die Türen der S-Bahn öffnen sich nicht automatisch, da kann man noch so lange warten. Also grünen Knopf drücken. Allerdings schließen sie automatisch, ohne Ausnahme. Es kommt immer jemand angerannt – sinnlos und gefährlich. Und wenn’s schlimm kommt, teuer.

– Was viele nicht wissen – die Rolltreppen der Berliner Bahnhöfe unterliegen gewissen Regeln. Ja, die gibt es in Berlin. Rechts stehen bleiben, die linke Seite hält man frei. Das ist die Überholspur für Leute, die es eilig haben.

– Du willst mit dem Bus fahren und wunderst Dich warum es nicht losgeht. Es kann daran liegen, dass jemand (vielleicht Du), nicht vorn eingestiegen ist. In Berlin steigt man nämlich nur vorn ein (Ausnahme Kinderwagen usw.) und man stiegt nie vorn aus ! Ganz einfach und deshalb gibt es Busfahrer, die sind eisern und fahren nicht los. 

– Handy – gut und schön, aber …. Es kann schon passieren, dass man Dich schlicht und einfach umrennt, wenn Du im Weg stehst.

– Versuche ganz Berlin zu entdecken. Auf meinem Blog gibt es viele Berlin-Tipps, aber auch andere  bieten viele Infos. Entdecke die ganze Stadt – nicht nur den Checkpoint Charlie oder das KdW.  Dann wirst Du Berlin lieben und Spaß haben. Den wünscht Euch Kerstin

 

 

 

Foto-Tipp – Künstlerhaus Bethanien in Kreuzberg

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Heute gibt es eine kleine Pause von der „Weg damit“ – Aktion, denn ich wurde nach Berlin-Tipps gefragt und so empfehle ich heute eine Kombination von Foto-Location und Restaurant. „Beides“ zudem gut per Bus oder S-Bahn zu erreichen und da ich dort im Dezember meinen Geburtstag gefeiert habe, kann ich aktuelle Fotos zeigen. Leider war das Wetter nicht so toll, aber das macht die Bilder auch geheimnisvoll, oder?

Besonders interessant die Säulenhalle und die Fenster, deren Lichteinfall schöne Fotomotive ermöglicht.

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Ursprünglich war in dem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert die “Central-Diakonissenanstalt und Krankenhaus Bethanien” untergebracht. Der Name “Bethanien” war bei den fast ausnahmslos kirchlich organisierten Wohlfahrts- und Pflegeeinrichtungen der damaligen Zeit recht häufig anzutreffen und verwies auf den biblischen Ort, an dem Jesus Lazarus von den Toten auferstehen ließ.
1974 sollte das nicht mehr funktionstüchtige Krankenhaus abgerissen werden, doch der öffentliche Widerstad konnte das verhindern. Im Laufe der Jahre entstand dann ein Ort für künstlerische Projekte aller Art, aber auch politische Aktivitäten prägten das Haus.
Der Gebäudekomplex umfasst insgesamt etwa 10.000 Quadratmeter, die durch den Investor Nicolas Berggruen saniert wurden. In dem Gebäuden haben sich mehrere Büros aus der Kreativindustrie, Ateliers, Kleingewerbe und eine Galerie hier angesiedelt. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant „Drei Schwestern“.

Man kann sich im Gebäude umsehen und fotografieren, auch die Umgebung ist interessant (eine Kirche und die Markthalle Neun sind 5 Minuten per Pedes entfernt).
Die genaue Adresse lautet Kottbusser Straße 10 in 10999 Berlin. Wie kommt man nun dorthin ?
Die U-Bahn bis zum Kottbusser Tor ist eine Möglichkeit oder Schlesisches Tor, dann mit dem Bus 265 oder 165 dorthin. Oder man fährt mit der S-Bahn zur Station Jannowitzbrücke und läuft dann zum Mariannenplatz.

Das Restaurant „Drei Schwestern“ ist von Montag – Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. Mir gefällt es dort, gutes Essen, akzeptable Preise und eine angenehme Atmosphäre.
Vielleicht machen Euch meine Bilder neugierig und Ihr schaut selbst mal vorbei.

„The Künstlerhaus Bethanien is an international cultural centre in Berlin. An artist-in-residence programme with workspaces for professional artists and exhibition spaces, it is dedicated to the advancement of contemporary visual arts. As part of its residency scheme, it aims to establish a lively dialogue between artists from various backgrounds and disciplines, and the public at large./http://www.bethanien.de)“

 

Princess Cheesecake in Berlin

Schon wieder etwas übers Essen? Ich weiß, aber wenn Ihr wirklich etwas Leckeres braucht, „Princess Cheesecake“ versorgt Euch mit traumhaften Kuchen.

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Zuviel, weil es einfach zu schwer sich zu entscheiden.
Geschmeckt hat alles, aber meine Favoriten sind der New York Cheescake und der Schokoladen-Cheesecake. Ich habe dazu noch Kaffee gekauft, den ich zu Hause frisch gemahlen haben.

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Ich werde demnächst meine Freundin zu einem Besuch überreden, damit wir dann die Atmosphäre vor Ort genießen können.

Die Anregung habe ich auf dem Blog „Slomo“ gefunden.
http://okkarohd.blogspot.de/2012/09/mein-berlin-princess-cheesecake.html

Princess Cheesecake findet Ihr natürlich bei auf Facebook.
https://www.facebook.com/PrincessCheesecake?ref=ts&fref=ts

Wer noch mehr schöne Fotos sehen möchte, kann hier klicken.
http://www.designlines.de/praxis/Kaesekuchen-unterm-Mistelzweig_2495381.html?bildnr=1