Ein ländliches Hofcafé mitten in Berlin

Der Streik der Lokführer brachte einige Reisepläne durcheinander und selbst wenn man in Berlin etwas unternehmen wollte, war das nicht einfach. Ich habe versucht das Beste daraus zu machen, mich einfach in den Bus gesetzt und zur „Späth’schen Pflanzenwelt“ gefahren.

IMG_8741

 

IMG_8743

Das kleine Café gibt es erst seit ein paar Jahren, nebenan kann man in einem Hofladen einkaufen. Dort gibt es u.a. Apfelsaft aus der Mosterei und viele Bio-Produkte aus der Region, geöffnet täglich von 10-18h und am Wochenende von 10-17h.

IMG_8735

 

Wenn man Lust hat, kann man sich auch in der Baumschule und im Arboretum umsehen. Gerade im Herbst ist es wunderschön dort, hier ein kurzer Blick in den Garten.

Ich hoffe, dass Ihr auch viel Spaß mit dem Wochenende hattet. Es wäre schön, wenn das Wetter so bleibt (leider sagt der Wetterbericht etwas anderes), denn ich habe Urlaub. Wenn Ihr das Cafe und den Laden besuchen wollt, hier die Adresse:

Adresse:
Späthstraße 80/81
12437 Berlin

Öffnungszeiten:
Mi, Do, Sa, So, Feiertage
10:00 bis 18:00 Uhr

(vom 1. April bis 31. Oktober)

Anfahrt:
S-Bahn Baumschulenweg, U-Bahn Blaschkoallee,
Bus 170, 265 bis Baumschulenstraße/Königsheideweg
Autobahn Abfahrt Späthstraße

Franz Späth gründete im 19. Jahrhundert seine Baumschule, die zu den Größten der Welt gehörte. Später kamen ein Arboretum und ein Herrenhaus hinzu. Zu DDR-Zeiten war das alles in Volkseigentum übergangen, nach der Wende wurde das Gelände zurück-übertragen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Späth-Arboretum der Humboldt Universität

Eine grüne Oase in Treptow – schön zu jeder Jahreszeit !

 

Hintergrund

1879 wurde das Arboretums als Schau- und Sichtungsgarten der Baumschule eröffnet. Begonnen hat die Geschichte 1874, als Franz Späth, der Firmeninhaber, den Garten rund um sein Herrenhaus vom Berliner Stadtgartendirektor Johann Heinrich Gustav Meyer zum Arboretum vergrößern (lat. arbor = der Baum) lies.

Rund 1.200 Gehölzarten zeigt das Späth-Arboretum in Berlin-Treptow heute auf 3,5 ha Fläche. Der älteste Baum ist eine Mehlbeere von 1880, aus den Anfangsjahren des Gehölzgartens also. Mit dem Steingarten im Zentrum, 1928 als Tiefgarten angelegt, dem idyllischen Teich mit seinen Wasser- und Uferpflanzen, der systematischen Abteilung und den Arznei- und Gewürzmittelbeeten umfasst das Sortiment des Arboretums insgesamt mehr als 4000 Pflanzenarten.

Motive

Das Arboretum ist ein Paradies für Naturfotografen. Je nach Jahres- und Uhrzeit bieten sich wunderbare Motive. Man ist zwar nicht allein im Park, hat aber den Freiraum für schöne Nahaufnahmen im Steingarten, ebenso wie den Einsatz von Weitwinkelobjektiven. Auch die Jahreszeiten spielen eine große Rolle. Meine Bilder sind im Herbst entstanden. Nach dem Fotografieren kann ich das Hofcafé, direkt auf dem Gelände, es hat ebenfalls ab 10 Uhr geöffnet.

 

Öffnungszeiten

Ende März bis 31. Oktober

Mi., Do., Sa., So. und alle Feiertage:  10 – 18 Uhr

Adresse

Späthstraße 80/81

12437 Berlin

Anfahrt

S Baumschulenweg/Bus 170 und 265; U7 Blaschkoallee/Bus 170

Haltestelle „Baumschulenstraße/Königsheideweg“

A 113/Ausfahrt „Späthstraße“, Parkplätze sind vorhanden

Karte