Der Fluch des Pharao oder warum ich am 90. Todestag von Howard Carter die Tutanchamun-Ausstellung besuchte

Heute gibt es einen kleinen Blick zurück auf eine wirklich schöne Ausstellung in der Arena. Ich hatte gehofft, dass es bald wieder so etwas gibt, aber leider kam ich nicht in die „Games of Thrones“- Ausstellung. Deshalb ein paar Bilder auf den „Fluch des Pharao“.

War es wirklich nur ein Zufall oder steckt mehr dahinter, dass ich nach drei vergeblichen Versuchen ausgerechnet am 5. April 2013 die große Ausstellung in der Berliner Arena besuchte ?

Die Versuche wären unnötig gewesen, wenn ich mir mir die Webseite der Ausstellung durchgelesen hätte, habe ich leider nicht getan. Hilfreich wäre auch die Facebook-Seite gewesen, aber die Beantwortung von Fragen ist leider keine große Stärke der Macher. So kam alles zusammen und ich war am “First Friday” unter den Besuchern, die bis 24 Uhr durch die Räume liefen, einem interessanten Vortrag zum Fluch des Pharaos von Dr. Wettengel lauschten und schließlich auf junge Ägyptologen traf, die eine Entdeckertour mit uns unternahmen.

Kurz vor 19 Uhr begann der Einlass der Besucher und man konnte mit Hilfe eines Audioguides die Ausstellung erkunden oder sich einfach von der Stimmung einfangen lassen und von Raum zu Raum schlendern. Die Räume waren zu diesem Zeitpunkt fast leer (die meisten Besucher folgten dem Audioguide) und die Stimmung sehr geheimnisvoll.

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Am Wochenende zum Flohmarkt in die Arena Treptow

Ein normaler Flohmarkt ist es nicht, aber der Name Antik- und Trödelmarkt Treptower Art Center ARENA Berlin (so steht es auf der Webseite), trifft auch nicht wirklich zu. Eigentlich ist es ein großer Trödelmarkt in einer riesigen Lagerhalle, unterteilt vor allem durch die räumlichen Gegebenheiten. Hier wird nichts weggeräumt, man macht auf oder die Planen bleiben liegen.  Wie auch immer, das Angebot ist riesig und sehr vielfältig.

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Das Sprachengewirr der Händler und Besucher ist groß, trotzdem kann man sich als Berliner gut verständigen und handeln. Ich bin leider nicht so versiert darin, sondern nenne einfach einen Preis und warte ab. Oft klappt es. Manche  Sachen sind nicht billig, vieles aber preiswert. Besonders groß ist das Angebot an Sachen aus der vergangenen DDR, manchmal scheint es, dass das ganze Lagerbestände aufgekauft wurden. Ich habe davon keine Bilder gemacht, sondern von den Sachen, die mich beeindruckt haben wie diese alte “Schreibmaschine”.

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Der Hallen-Flohmarkt hat Samstag und Sonntag von 10 – 16 Uhr geöffnet. Man fährt mit der S-Bahn zum Treptower Park und läuft dann 5-7 Minuten zur Arena in der Eichenstraße 4. Viel Spaß und Erfolg wünscht Kerstin

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Der Flohmarkt in der Arena Treptow

Ein normaler Flohmarkt ist es nicht, aber der Name Antik- und Trödelmarkt Treptower Art Center ARENA Berlin (so steht es auf der Webseite), trifft auch nicht wirklich zu. Eigentlich ist es ein großer Trödelmarkt in einer riesigen Lagerhalle, unterteilt vor allem durch die räumlichen Gegebenheiten. Hier wird nichts weggeräumt, man macht auf oder die Planen bleiben liegen.  Wie auch immer, das Angebot ist riesig und sehr vielfältig.

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Das Sprachengewirr der Händler und Besucher ist groß, trotzdem kann man sich als Berliner gut verständigen und handeln. Ich bin leider nicht so versiert darin, sondern nenne einfach einen Preis und warte ab. Oft klappt es. Manche  Sachen sind nicht billig, vieles aber preiswert. Besonders groß ist das Angebot an Sachen aus der vergangenen DDR, manchmal scheint es, dass das ganze Lagerbestände aufgekauft wurden. Ich habe davon keine Bilder gemacht, sondern von den Sachen, die mich beeindruckt haben wie diese alte “Schreibmaschine”.

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Der Hallen-Flohmarkt hat Samstag und Sonntag von 10 – 16 Uhr geöffnet. Man fährt mit der S-Bahn zum Treptower Park und läuft dann 5-7 Minuten zur Arena in der Eichenstraße 4. Viel Spaß und Erfolg wünscht Kerstin

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„White Trash“ – jetzt in Treptow

Ab sofort gibt es auf der Seite Tipps für einen tollen Frühlingstag in Berlin. Starten wir in meinem Bezirk – Treptow.
Hier gibt es viel zu sehen, aber noch nicht so viele Orte wo man toll Essen kann. Eigentlich wollten wir am Badeschiff etwas Essen, aber dort gab es nur Eis und wir wollten mehr. Zwar hatte ich mir eine Alternative zurechtgelegt, aber dann kamen wir am neuen Heim von „White Trash“ vorbei.

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Kennt Ihr schon ? Berlin.de schreibt kurz und knackig: „White Trash Fast Food
In dem bekannten Laden gibt es amerikanisch-inspirierte Küche. Berühmt sind die Burger, sowohl die klassischen als auch die ausgefalleneren, beispielsweise der Oktopus-Burger, belegt mit einem ganzen Tintenfisch! Dazu schallt laute Rockmusik aus den Boxen, und im angeschlossenen Tattoo-Studio summen die Nadeln. Das White Trash ist halt nicht nur ein gutes Restaurant, sondern auch eine Rock’n’Roll-Institution. Seit Mitte April 2014 befindet sich das Restaurant nicht mehr in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg, sondern unweit des Club der Visionäre in Treptow.“

Genau da waren wir nun und haben super tolles Essen gehabt, in der Sonne gesessen, für Linos, die Bienen verjagt und uns über den schönen Ferientag gefreut.

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Wenn Ihr in der Nähe seit und etwas Besonderes erleben möchtet,der Weg dorthin lohnt sich. Erreichen kann man das „White Trash“ per Bus 265 an der S-Bahn „Am Treptower Park“, man kann auch an der Spree entlang laufen, Richtung Arena/Badeschiff – das sind es vielleicht 10 Minuten. Dafür gibt es dann aber tolle Burger.

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Hier lebe ich gern – Treptower Park

Ich werde demnächst wieder Berlin-Besucher „empfangen“ und im Laufe der Zeit habe ich schon einige Plätze in Berlin kennengelernt, die ich Euch gern weiterempfehlen möchte (plus a english translation at the end)

Anfangen möchte ich mit meinem derzeitigen Wohnbezirk Treptow. Ich war in der Vergangenheit bekannt für mein vieles Umziehen in Berlin. Mich hat das (früher) nie gestört, eine neue Wohnung war auch immer die Chance zur Veränderung. Neue Räume, eines Einrichten. Das ich so lange hier in Treptow bleiben würde, hätte ich damals nicht gedacht. Zuerst hat es mich in die Herkomerstrasse verschlagen, zu dieser Zeit war die weißrussische Botschaft noch eine Post. Aber die Wohnsituation war nicht so toll (lauter Mitbewohner) und so habe ich mir eine Dachgeschoßwohnung gesucht. Damals eine gute Gelegenheit, heute bin ich super froh sie zu haben. Hoffentlich kann ich noch lange hier wohnen, denn in den letzten Monaten sind leider auch hier die Preise angezogen, zum Teil um 25 %. (Kein Problem, wenn mein Gehalt auch ein wenig steigen würde.) Aber ich schweife ab, denn eigentlich geht es ja um touristische Tipps. 

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Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Treptower Park (Ringbahn 41 bzw. 42). Sowohl das Kunstwerk „Molekule-Man“ als auch das russische Ehrenmal sind im Prinzip zu Fuß zu erreichen. Man sieht die große Metallfigur schon von weitem und kann sie von der Brücke oder auch vom Ufer fotografieren bzw. ansehen. Ich habe vor einer Weile ein paar Fotos gemacht, die Ihr hier sehen könnt


http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/11/molecule-man/

Läuft man an der Spree entlangt kommt man zur Arena, einer alten Fabrik die zu Konzerten oder anderen Veranstaltungen genutzt wird. Dort gibt es am Wochenende auch einen Flohmarkt. Im Sommer kann man sich auf dem Badeschiff erholen.

Das Fabrikgelände hat schon etwas, wenn Ihr mal schauen wohlt.

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/13/garten-der-entschleunigungarena-2012/

Auf der anderen Seite der S-Bahnlinie oder der Brücke ist der Treptower Park. Man kann an der Spree entlanglaufen und wenn man Hunger hat, ein paar Kleinigkeiten essen.

Im Sommer starten hier die Schiffe der Weißen Flotte (der Ticketschalter ist ebenfalls dort, wenn sich spontan für eine Rundfahrt interessiert).

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Zum sowjetischen Ehrenmal läuft man rund 15-20 Minuten. Durch einen großen Torbogen mit deutschen und russischen Schriftzeichen kommt man auf das Gelände mit den Gräbern sowjetischer Soldaten und dem großen Denkmal – ein Soldat, der ein Kind auf dem Arm hält. Ich habe das Denkmal zum ersten Mal nach der Unterschrift auf meinen ersten Mietvertrag in Treptow gesehen und das verbindet. Ich gehe jedenfalls gern und oft dorthin. Dabei ist die Jahrezeit eigentlich egal, auch im Winter mag ich es sehr.

Falls Euch im Sommer nach viel grün ist, die Allee ist dort eindrucksvoll, oder?

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/10/28/treptower-park-berlin/

Man sollte annehmen, dass es hier genug Restaurants oder Cafes gibt, aber weit gefehlt. Man man Glück hat, sind die Buden an der Spree geöffnet. Oder das kleine Cafe im Allianz-Tower.

Dann gibt es natürlich noch das Park-Center mit den üblichen Geschäften und einem McDonalds. Man sieht, dass auf diesem Gebiet noch Nachholbedarf besteht.

So, das ist der erste Teil meiner Berlin-Empfehlungen.

 

Here is the english translation: 

Since a few years I regularly get Berlin visitors. I usually try to provide some ideas what to do and where to go. To be more organized I’ll put together some recommendations here on the Blog, just in case and for future reference.

 I would like to start with my current living area Treptow. In the past I was known for moving /relocate in Berlin. I was never bothered about it, a new house was always the opportunity for change. New rooms, new set up. That I would stay here for so long I would neverhave thought at the time. But even in this area I moved around. First I lived in the Herkomerstrasse, at that time, the Belarusian embassy was still a Post office. But the housing situation was not great (loud neighbors) and I looked around for a top floor apartment. At that time a good opportunity came around and today I am super happy to have my present place. Because in the last few months, unfortunately, the rentalprices increased, in some cases by 25%. (Not a problem if my salary would also increase slightly.) But I digress, because actually it’s all about tourist tips.

 The starting point is the S-Bahn station Treptower Park (Circle Line 41 and 42). Both recommendations, the „Molecules-Man“ and the Russian war memorial are basically within walking distance.

You can see the large metal figure from afar, and so you can takes pictures from the bridge or from the bank of the river Spree. I did a while ago, took some photos, which you can see here

 http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/11/molecule-man/

 When you walk along the bank of the river Spree there is the „Arena“, an old factory which is used for concerts or other events. There is also a flea market on the weekend. In summer you can relax on the swimming pool (a former boat)

 The factory photos you can see here.

 http://aufden2blick.wordpress.com/2012/11/13/garten-der-entschleunigungarena-2012/

 On the other side of the S-Bahn or the bridge of the Treptower Park you also can walk along the Spree and if you are hungry, eat a few little things.

 In summer, the boats of the White Fleet start here (the ticket office is also there for spur of the moment interest in a tour).

 The walking distance for the Soviet memorial is around 15-20 minutes. Through a large archway with German and Russian characters you get in the area with the graves of Soviet soldiers and the great monument – a soldier holding a child in her arms. I have seen the monument for the first time after signing my first lease in Treptow and it struck a chord . I enjoy it very much and come here frequently. Here, the season does not really matter, even in the winter I like it a lot.

If you like green in the summer, the avenue there is impressive, right?

http://aufden2blick.wordpress.com/2012/10/28/treptower-park-berlin/

 One would assume that there are enough restaurants and cafes, but far from it. You’re lucky, when some kiosk on the Spree are open. Or the little cafe in the Allianz Tower.

 Then of course there is the Park (Shopping) Centre with the usual shops and a McDonalds.

If I had money I would like to open a nice place for coffee, cakes and more here – but thats just a day dream.

So, that is the first part of my Berlin-recommendations.

 Thanks to Marja for helping with the translation !