Rathaus Pankow

Informationen

Das Rathaus Pankow wurde 1901–1903 nach Entwürfen von Wilhelm Johow in einer für das beginnende 20. Jahrhundert typischen Mischung verschiedener Baustile wie Neogotik, Neobarock und Jugendstilelementen errichtet. An der Ecke Neue Schönholzer Straße erhielt es 1927–1929 einen Erweiterungsbau nach Plänen von Alexander Poeschke und Rudolf Klante. Dieser wurde vor allem in der Geschosshöhe dem Erstbau angepasst. Der gesamte Komplex steht seit den 1970er Jahren unter Denkmalschutz.

Motive

Die Freitreppe, die an einem dreibogigen Portal endet. Über dem Portal befindet sich in einer Kartusche die Inschrift „Gott mit uns“ und darüber breitet ein preußischer Adler seine Schwingen aus.

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Das Foyer ist als dreischiffige Eingangshalle ausgebildet. Die Wände sind reich gegliedert, mit jugendstilartigen Stuckornamenten geschmückt, außerdem gibt es Baluster und Säulen.

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Ein Ratssaal gehört zur wichtigsten Ausstattung. Dieser befindet sich in der ersten Etage, neben seiner aus Holz gefertigten Eingangstür macht je ein Paar mit Blattgold belegte Säulenimitate auf die Bedeutung aufmerksam. Der große Raum ist holzgetäfelt und verfügt über eine Empore, mehrflammige Kronleuchter schmücken die Stuckdecke. Beeindruckend die farbigen Fenster.

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Wunderschön sind auch die Fenster und Treppenaufgänge im Rathaus. Wenn man einen guten Standort und schönes Wetter hat, dann ist der Lichteinfall ein schönes Motiv.

Resümee

Mir gefällt dieses Rathaus gut. Als Bürgeramt ist es zugänglich, sicher kommt man nicht immer in den Ratssaal, aber manchmal erwischt man eine öffentliche Veranstaltung. Im Rathaus finden Renovierungsarbeiten statt, aber die hier gezeigten Orte sind davon nicht betroffen.

Schräg gegenüber gibt es ein Einkaufszentrum und wenn man 5 Minuten läuft, die alte Pankower Kirche. Auch ein schönes Fotomotiv.

Adresse

Breite Str. 24A
13187 Berlin

Das Rathaus befindet sich in der Breiten Straße 24a–26 unweit des S-Bahnhofs Wollankstraße.

S+U Pankow:
S2, S8, S85, S9
S Wollankstr.:
S1, S25, S85

S+U Pankow:
U2

Bushaltestelle:
Rathaus Pankow:
107, 155, 250, 255
Görschstr.:
250, M27

Tram-Haltestelle:
Rathaus Pankow:
M1
Bürgerpark Pankow:
M1

Karte

Die Informationen zum Rathaus kann man bei Wikipedia nachlesen (viel ausführlicher natürlich)

Canon City Guide Berlin – „Einzigartige Perspektiven“

Ich möchte Euch heute den City Guide von Nina Hüpen-Bestendonk vorstellen, den sie im Rahmen der Canon – Kampagne „Come and See“ entwickelt hat. Der City Guide Berlin zeigt viele interessante Berlin-Spots, die nicht im normalen Reiseführer stehen. Eine dieser Locations ist die die Die High-Deck-Siedlung – Sonnenallee 323, 12057 Berlin-Neukölln. Warum hat Nina diesen Ort ausgewählt: „Eines meiner Lieblingsmotive sind alte Betonbauten wie diese hier. Dort gibt es so viele interessante Formen und Winkel – für mich das perfekte Beispiel meiner sogenannten „hässlich schön“ Architektur.“

Der City Guide von Canon gibt eine Empfehlung: Unser Tipp für das Fotografieren von Gebäuden wie diesem hier ist, dass Sie nicht immer dem Gefühl nachgeben sollten, das Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein Detail, beispielsweise die einem Labyrinth ähnlichen Brücken, um ein beeindruckendes Foto aufzunehmen.

Ich habe versucht diesen Ratschlag zu befolgen, ob die Fotos gelungen sind? Entscheidet selbst.

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Ich habe mir inzwischen die entsprechende App aufs Handy geladen und finde sie wirklich hilfreich. Wenn man unterwegs ist, schaut man einfach rein und muss nicht ewig googlen. Gut, wenn man wie ich keine Flatrate hat.
Die Apps kann man auch benutzen, wenn man einen anderen Kamera-Typ hat. Einfach mal anschauen.

Begleiter-App EOS 750D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos750d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-750d-companion/id986400160?mt=8

Begleiter-App EOS 760D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos760d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-760d-companion/id986400179?mt=8

Begleiter-App EOS M3
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eosm3
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-m3-companion/id986399609?mt=8

Hier noch einmal Fun-Fotos, auch die gehen gut.

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Vielen Dank an Nina, die wirklich ein tolles Programm zusammen gestellt hat und Canon, die mich eingeladen haben.

Einen schönen Sonntag wünscht Kerstin

Wer mehr Infos zur High-Deck-Siedlung haben möchte, kann Wikipedia fragen.

Papierkunst – Vernissage in Adlershof

Zentrum für Umwelt-, Bio- und Energietechnologie UTZ – ein wirklich sperriger Name für das Gebäude, in dem am 9. Oktober vom Lady’s Stammtisch Werke der Künstlerinnen Karin Lischke, Bärbel Malek und Sabine Albrecht gezeigt werden.
Das u-förmige Gebäude, für das die Architekten den Anerkennungspreis des Bundes Deutscher Architekten in Berlin erhielten, erstreckt sich über 200 Meter. Der Baukörper teilt sich in zwei Einheiten. Ein vier Etagen hoher Durchgang führt durch beide Gebäudeteile, die durch Brücken verbunden sind.

Das Ökologiekonzept des Gebäudes zeigt sich in der Photovoltaik-Anlage, einer Regenwasser-Nutzungsanlage und der Verwendung ökologischer Baustoffe.
Großzügig ist das vollständig verglaste Foyer über die gesamte Höhe des Gebäudes. Stählerne Laufstege führen den Besucher zu offenen Korridoren, die vor den Büros liegen.

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(iPhone mit Hipstamatic App)

Im Gebäude befindet sich ein Foucaultsches Pendel. Die schwingende Kugel wirft alle 10 Minuten einen Kegel um.
Das Geheimnis: die feststehenden Kegel drehen sich mit der Erdoberfläche. Das Pendel schwingt wegen seiner Massenträgheit konstant in einer Ebene und macht die Erdrotation nicht mit. Die Erde dreht sich quasi unter dem Pendel durch.
Ein am Nordpol aufgestelltes Pendel dreht sich in 24 Stunden genau um 360°, in Nordeuropa um 276°. Am Äquator würden alle Kegel stehen bleiben.

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Aber natürlich ging es an diesem Abend um die Künstlerinnen Karin Lischke, Bärbel Malek und Sabine Albrecht.

Das Foto-App verfälscht die Farben der Werke, daher gibt es heute nur einen kleinen Eindruck.

 

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