WER A SAGT MUSS AUCH B SAGEN – das Buchstabenmuseum in Berlin

Im Jahr 2005 gründeten Barbara Dechant und Anja Schulze den gemeinnützigen Verein Buchstabenmuseum e. V. dessen Ziel die Bewahrung, Restaurierung und Ausstellung von Buchstaben aus Berlin und dem Rest der Welt ist. Die Sammlung musste aus der Kaufhalle ausziehen und die neue Location habe ich noch nicht besucht.

Vielleicht sehen wir uns dort, Eure Kerstin

Webseite:
www.buchstabenmuseum.de

Filmtourismus und Lost Place – ehemaliges Männergefängnis Köpenick

Heute wieder ein Beitrag zum Thema „Filmtourismus“, der aber auch unter Lost Place laufen kann.

Am 1.12. 2015 lief auf Sat 1 „Mordkommission Berlin 1„, zum Film sagte der Sender:

„Das Berlin der Zwanziger Jahre ist eine pulsierende Metropole. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs suchen die Menschen ihr Glück bei Partys, in schillernden Varietés und Tanzlokalen. Sogenannte „Ringvereine“ dominieren die Welt des Verbrechens. Als Kommissar Paul Lang seinen Freund, Staatsanwalt Barnekow tot im Krokodilbecken des Tiergartens findet, scheint zumindest für ihn der Drahtzieher klar: Der Mord trägt ganz eindeutig die Handschrift von Immanuel Tauss, dem ehemaligen Kopf des Ganovenrings „Die Krokodile“. Doch Langs größter Kontrahent Tauss sitzt im Gefängnis … “ (sat 1.de)

Gedreht wurden einige der Gefängnisszenen in einem ehemaligen Männergefängnis in Köpenick.  Über den Besuch habe ich vor ein paar Monaten geschrieben. Hier der Bericht mit neuen Bilder.


2014 hatte ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört ungewöhnliche Foto – Touren zu machen und die ins ehemalige Männergefängnis von Köpenick war meine erste. Man traf sich am Vormittag, es gab eine kleine Einführung und dann ging es los. Obwohl man viel Platz hatte, liefen sich die Teilnehmer ab und zu über den Weg. So konnte man feststellen, ob man alle Motive erwischt hatte. 🙂

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1899 wurde in Berlin-Köpenick mit dem Bau eines neuen Amtsgerichts und Gefängnisses begonnen, das dann zwei Jahre später eingeweiht wurde. Im Mai 1933 übernahm die SA das Gefängnis. Sie nutzte es als zentrale Haft- und Folterstätte in Köpenick. Während dieser als Blutwoche bekannten Zeit wurden Kommunisten, Andersdenkende und Juden in den Backsteingemäuern misshandelt und ermordet.

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Die DDR nutzte das Gebäude anfangs als Männer- Jugendgefängnis und später als Untersuchungshaftanstalt. 1964 übernahm das Fernsehen der DDR den Zellenbau und brachte hier einen Kostümfundus mit Schneiderei unter.

Seit den Achtzigern steht das Gebäude weitgehend leer. In einer Kellerzelle entstand 1980 eine Gedenkstätte für die Opfer der Köpenicker Blutwoche. Aus ihr ging 1993 die „Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933“ hervor. Die Gedenkstätte und das ehemalige Gefängnis sind allerdings durch eine Glastür getrennt, so dass man nicht zwischen den Gebäudeteilen hin-und hergehen kann. Wer sich für die Gedenkstätte interessiert, kann auf die Webseite gehen. Ich habe mit der Canon und dem iPhone fotografiert. Ich habe absichtlich nicht stark nachbearbeitet. Mir ist natürlich klar, dass der HDR-Effekt die Art von Bildern toll aussehen läßt, aber …

Die Hipstamatic-Bilder sind aber auch sehr stimmungsvoll und vielleicht erinnert Ihr Euch an die Szenen im Fernsehfilm.

 

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Ort:

Das Gefängnis ist nicht frei zugänglich, aber im gleichen Gebäude findet man eine Gedenkstätte. Deshalb deren Adresse:

Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933
Puchanstraße 12
12555 Berlin

Telefon
+49 (30) 902 97-5671
Website
www.gedenkstaette-koepen…

Berlin, Berlin – endlich in Berlin

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Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin. Das sagen inzwischen nicht nur die Fussball-Fans, auch viele, sehr viele Menschen, die die Stadt kennenlernen wollen. Wenn ich mich umsehe, dann werden es immer mehr, die Hotels sind gut ausgelastet, die Geschäfte freuen sich und die S-Bahnen immer voll. Und was ich so mitbekomme, entwickelt sich ein Weihnachtsmarkt-Tourismus. Vielleicht (noch) nicht wie in New York oder London, aber es entwickelt sich.
Aber ich wollte heute nicht über Weihnachtsmärkte schreiben, sondern ein paar Tipps für einen angenehmen Aufenthalt in der Hauptstadt geben. Angenehm auch für uns „Einheimische“ 🙂

Los geht es (WIP)

– Berlin ist eine schnelle Stadt – stell Dich dem nicht entgegen, mach einfach mit und Berlin macht Spaß.

– Das berühmte Berliner Nachtleben – es gibt keine Sperrstunde, aber nicht überall sind Restaurants noch nach 22 Uhr offen. 

– Hunger ? Durst ? Kein Problem in Berlin – es gibt den Spätkauf. In Berlin nur „Späti“ genannt. Eine einzigartige Erfindung zur nächtlichen Notversorgung. Keine Wunsch bleibt offen – meist 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Hier kann man sie finden: http://www.spätifinder.de

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Ein paar Hinweise zur öffentlichen Nahverkehr:

– Die Türen der S-Bahn öffnen sich nicht automatisch, da kann man noch so lange warten. Also grünen Knopf drücken. Allerdings schließen sie automatisch, ohne Ausnahme. Es kommt immer jemand angerannt – sinnlos und gefährlich. Und wenn’s schlimm kommt, teuer.

– Was viele nicht wissen – die Rolltreppen der Berliner Bahnhöfe unterliegen gewissen Regeln. Ja, die gibt es in Berlin. Rechts stehen bleiben, die linke Seite hält man frei. Das ist die Überholspur für Leute, die es eilig haben.

– Du willst mit dem Bus fahren und wunderst Dich warum es nicht losgeht. Es kann daran liegen, dass jemand (vielleicht Du), nicht vorn eingestiegen ist. In Berlin steigt man nämlich nur vorn ein (Ausnahme Kinderwagen usw.) und man stiegt nie vorn aus ! Ganz einfach und deshalb gibt es Busfahrer, die sind eisern und fahren nicht los. 

– Handy – gut und schön, aber …. Es kann schon passieren, dass man Dich schlicht und einfach umrennt, wenn Du im Weg stehst.

– Versuche ganz Berlin zu entdecken. Auf meinem Blog gibt es viele Berlin-Tipps, aber auch andere  bieten viele Infos. Entdecke die ganze Stadt – nicht nur den Checkpoint Charlie oder das KdW.  Dann wirst Du Berlin lieben und Spaß haben. Den wünscht Euch Kerstin

 

 

 

Besuch beim „Hauptmann von Köpenick“

Wer kennt sie nicht – die Geschichte des weltberühmt gewordenen Kriminellen Wilhelm Voigt, der sich über die bürokratischen Hemmnisse beim Erlangen eines Passes hinwegzusetzen versucht. In der Uniform eines Hauptmann nutzt Voigt diese Autorität, um mit einigen auf der Straße angetroffenen Soldaten das Rathaus von Köpenick zu besetzen, den Bürgermeister zu verhaften und die Stadtkasse zu beschlagnahmen. Soweit das Drama von Carl Zuckmayer das nach dieser wahren Begebenheit entstanden ist und auf dem mehrere Filme beruhen. Besonders bekannt die Verfilmung mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1956 und die mit Harald Juhnke (1997). Das Rathaus in dem das alles passierte, steht im gleichnamigen Stadtbezirk im Osten Berlin und in Erinnerung an das Ereignis steht davor steht eine Statue des Hauptmanns.

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Lost Place – das Eierhäuschen in Berlin

Ich habe mich gefreut als die Presse über die 10 Millionen Euro berichtete, die für den Wiederaufbau des Eierhäuschens zur Verfügung gestellt wurden. Nun, ein paar Monate später scheint sich das Ganze so nicht zu klappen. Die 10 Millionen sollen auch für die Sommernutzung des Spreeparks genutzt werden, denn im August gibt es wieder den „Spuk untern Riesenrad“.  Und als ich in dieser Woche da war, bewegte sich das Rad tatsächlich und es sah auch frisch gestrichen aus (von weiten und hinter einem Zaun fotografiert). Oder täuscht mein Eindruck?

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Aber vielleicht sollte ich noch ein paar Worte zum Eierhäuschen verlieren. Es war eine Traditionsgaststätte an der Spree, der schon Theodor Fontane in „Der Stechlin“ ein Denkmal gesetzt hat.  „O weh! Ein Palazzo“, rief die Baronin, als das Schiff am Ufer anlegte. So beschrieb Theodor Fontane im „Stechlin“ den ersten Ausflug seiner Heldin zum „Eierhäuschen“. Ein roter Backsteinbau, „der zwischen den Pappelweiden mit Turm und Erker sichtbar wird“.  Überraschend ist der Anblick noch immer, den man beim Spaziergang durch den Plänterwald einfach nicht erwartet.

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Wie ein Märchenzauber-Hexenhaus steht es da, ein Bauzaun umgibt das Gebäude.  Die Fenster sind zugenagelt, die Remisen eingestürzt, doch immer noch erkennbar: ein geschnitzter Giebelschmuck, glasierte Ziegelreihen, Fachwerk und Malerei. Eröffnet 1837, war es ein  Gartenlokal mit schönem Blick auf die Spree, man konnte Essen und sein Bier trinken und dabei die vorbeiziehenden Schiffe beobachten.  Seit 1991 ist das Restaurant geschlossen und verfällt. 2014 kaufte der Senat für zwei Millionen Euro das Erbbaurecht für das Gelände zurück und der besagte Zaun wurde errichtet, Türen, Fenster und Dach abgedichtet, alles wetterfest gemacht. Die Sanierung könnte noch in diesem Jahr beginnen, aber was passiert dann?  Wege, Parkplätze, eine Anlegestelle, all das gibt es nicht mehr. Und so scheint die Zukunft, trotz des Geldes ungewiss. Wirklich schade, dass so ein Juwel vor aller Augen und dem Denkmalschutz verfällt.

 

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Oh je, ich habe wahrscheinlich viel zu viele Bilder gepostet.

Aber bei dem Motiv, sicher zu verzeihen. Ich würde mich freuen, Eure Meinung zu hören !

 

 

Mythos – Flughafen Tempelhof (2)

Heute möchte ich ein paar Bilder posten,  die den amerikanischen Einfluß auf dem Flughafen Tempelhof zeigen, denn schließlich war er fast 50 Jahre unter US-Kontrolle und noch immer sind nicht alle Teile des Flughafens zugänglich.
Für die West-Berliner bot der Flughafen Tempelhof in seiner amerikanischen Ära durch die Luftbrücke eine wichtige Hilfe zum Überleben, später wurde er das „Tor zur freien Welt“. Hier hoben die Maschinen von PanAm, British Airways und Air France nach Frankfurt, Düsseldorf oder Hamburg ab. Zahlreiche Prominente und Politiker, darunter drei US-Präsidenten, schritten in Tempelhof über den roten Teppich.
Der Flughafen Tempelhof diente den Westmächten aber auch als Spähposten und Schutzschild im Kalten Krieg und danach.
Spannend ist in dieser Hinsicht auch die Geschichte von Jens Karney aka US-Sergeant Jeffrey Martin Carney, der für die Stasi spionierte. Als man nach der Wende die wahre Identität des Spions entlarvte, machte man kurzen Prozeß: In einer Nacht-und Nebelaktion flog man „Kid“ von Tempelhof über Frankfurt in die Staaten aus – heimlich, ohne die zuständigen deutschen Stellen zu informieren, mehr noch die Ergreifung des Spions auf Berliner Boden stellt „eine klare Völkerrechtsverletzung“ dar. Besatzungsrecht galt nicht mehr, die USA missachteten die seit fünf Wochen geltende deutsche Souveränität. Diese Geschichte hörte ich während der Führung zum ersten Mal und wer sie unglaublich findet, kann gern hier nachlesen.

Quelle: Der Tagesspiegel 1999

Tagesspiegel – 2013

Es gibt bestimmt viel mehr solcher Geschichten und wahrscheinlich erzählt jeder Guide andere. Ich war froh, dass bei uns Focus nicht auf die Luftbrücke gelegt wurde, denn das kann man überall nachlesen, solche Geschichten aber nicht unbedingt.

Aber genug der Worte, hier ein paar Fotos von Räumlichkeiten, die nur von den Amerikanern benutzt wurden.

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Übrig geblieben sind auch ein paar Gemeinschaftsräume, die den Charme der 70iger haben.

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Beim nächsten Mal geht es noch weiter nach unten – in die Bunker und Kellerräume des Flughafens.

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*Übrigens – das Beitragsfoto zeigt ein Gemälde, welches zum Gedenken an die Luftbrücke an Ronald Reagan übergeben wurde. Dieser hat es dem Flughafen geschenkt, so hat man es erzählt. Ich konnte die Geschichte leider nicht verifizieren.

Teil 1 – Mythos Tempelhof

Canon City Guide Berlin – „Einzigartige Perspektiven“

Ich möchte Euch heute den City Guide von Nina Hüpen-Bestendonk vorstellen, den sie im Rahmen der Canon – Kampagne „Come and See“ entwickelt hat. Der City Guide Berlin zeigt viele interessante Berlin-Spots, die nicht im normalen Reiseführer stehen. Eine dieser Locations ist die die Die High-Deck-Siedlung – Sonnenallee 323, 12057 Berlin-Neukölln. Warum hat Nina diesen Ort ausgewählt: „Eines meiner Lieblingsmotive sind alte Betonbauten wie diese hier. Dort gibt es so viele interessante Formen und Winkel – für mich das perfekte Beispiel meiner sogenannten „hässlich schön“ Architektur.“

Der City Guide von Canon gibt eine Empfehlung: Unser Tipp für das Fotografieren von Gebäuden wie diesem hier ist, dass Sie nicht immer dem Gefühl nachgeben sollten, das Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein Detail, beispielsweise die einem Labyrinth ähnlichen Brücken, um ein beeindruckendes Foto aufzunehmen.

Ich habe versucht diesen Ratschlag zu befolgen, ob die Fotos gelungen sind? Entscheidet selbst.

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Ich habe mir inzwischen die entsprechende App aufs Handy geladen und finde sie wirklich hilfreich. Wenn man unterwegs ist, schaut man einfach rein und muss nicht ewig googlen. Gut, wenn man wie ich keine Flatrate hat.
Die Apps kann man auch benutzen, wenn man einen anderen Kamera-Typ hat. Einfach mal anschauen.

Begleiter-App EOS 750D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos750d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-750d-companion/id986400160?mt=8

Begleiter-App EOS 760D
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eos760d
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-760d-companion/id986400179?mt=8

Begleiter-App EOS M3
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.canon.eosm3
iOS: https://itunes.apple.com/gb/app/canon-eos-m3-companion/id986399609?mt=8

Hier noch einmal Fun-Fotos, auch die gehen gut.

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Vielen Dank an Nina, die wirklich ein tolles Programm zusammen gestellt hat und Canon, die mich eingeladen haben.

Einen schönen Sonntag wünscht Kerstin

Wer mehr Infos zur High-Deck-Siedlung haben möchte, kann Wikipedia fragen.

Nostalgie in Rixdorf

Rixdorf in Neukölln ?

Ich war zum ersten Mal dort und habe dort wirklich „Hidden Places“ entdeckt – wie es Nina und Canon versprochen haben. So zum Beispiel diese alte Benzin-Zapfsäule, die direkt vor einem bewohnten Haus steht. Ein Super-Fotomotiv.

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Wer noch mehr Fotos ansehen und den Ort finden möchte, schaut einfach hier vorbei.

Die Fotos entstanden mit der PowerShot SX710 HS, die ich mir für dieses Event ausgesucht hatte. Überzeugt hat mich die Größe und der Zoom. Canon schreibt dazu:
„Diese ultra-kompakte Kamera ist so klein, dass sie in jede Tasche passt und so überall mit hingenommen werden kann – das macht sie zum idealen Reisebegleiter. Mit dem 30fach optischen Zoom und 60fach ZoomPlus kommen Sie ganz nah ans Geschehen ran und halten jedes beeindruckende Detail fest.“

Für dieses Motiv habe ich den Zoom zwar nicht benötigt, aber bei anderen Fotos hat er sich wirklich bewährt. Eine schöne handliche Kamera, die es in schwarz und rot gibt.

Bevor Ihr nun nach der Adresse, der Tanksäule fragt, die habe ich leider nicht. Aber das ist auch besser so, denn die Hausbewohner bekommen sicher genug Besucher.
Damit genug für den Moment, ich habe natürlich noch mehr tolle Hidden Places im Angebot.

Bis dann, Kerstin

Mythos – Flughafen Tempelhof (1)

Das ehemalige Flughafengebäude ist das größte Baudenkmal Europas und seit der Schließung des Flughafens denken viele, dass dort kaum noch etwas los ist. Aber eher das Gegenteil ist der Fall, es gibt viele Veranstaltungen dort und letztens sogar ein Rennen der Formula E.

Ich habe ein paar Veranstaltungen besucht und eine sehr lange Führung durch die verschiedensten Gebäude gemacht. Es war sehr beeindruckend – vor allem was die Geschichte des Flughafens angeht, denn die hinterlässt bis heute ihre Spuren. Große Teile des Flughafens sind noch immer nicht zugänglich und die Amerikaner haben wohl dort noch einiges zu sagen.

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Ich bin nicht sicher, ob diese Maschine immer dort steht, aber sie war ein beeindruckender Start unserer Fototour.

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Hier das Förderband – ich frage mich wie lange man auf sein Gepäck warten musste.

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 Und bedient wurde das Band damit –  analoge Technik

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Innenaufnahmen folgen – wie Abfertigungshalle, Bunker und Sportanlagen, die von der US-Army  benutzt wurden.

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Und dann gibt es noch das Tempelhofer Feld, dass seit dem 8. Mai 2010 für alle geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten des Tempelhofer Feldes richten sich nach den Jahreszeiten. Generell gilt: Der Park ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, im Mai von 6 Uhr – 21.30 Uhr. Man fährt mit der S-Bahn zur Station Tempelhof und läuft dann ungefähr 10 Minuten zu einem der Eingänge. Morgens sieht man vor allem Jogger und Fahrradfahrer, es ist total ruhig dort.
Seit dem 1. Mai gibt es dort ein interessantes Projekt.

HÖRMAL! Die Geschichte vom Tempelhofer Feld

„Ein Projekt von Jugendlichen und der Globalen Medienwerkstatt e.V.

HÖRMAL! Was weißt du über die Geschichte des Tempelhofer Felds? Heute ist das ehemalige Flugfeld der größte Park Berlins. Viele Geschichten des Ortes sind unsichtbar. Jugendliche aus Berlin und Brandenburg fragen, was hier einmal stattgefunden hat – und was die Geschichte des Ortes mit ihrem eigenen Leben zu tun hat. Sie erfahren von Flug- und Fußballpionieren von früher und sprechen mit Kite-Surfern und Sportbegeisterten von heute. Sie forschen zum Leben und Leid der Zwangsarbeiter*innen, die während des Zweiten Weltkriegs im Flughafengebäude für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiteten und in einer der größten Barackenstädte Berlins lebten: dem Tempelhofer Feld. Sie entdecken das Columbiahaus. Ein KZ mitten in Berlin, das abgerissen wurde, als die Nazis an derselben Stelle den Flughafen Tempelhof errichten ließen. Und sie sprechen mit einem Archäologen, der unter der Erde nach Überresten dieser Zeit sucht. Gemeinsam überlegen sie: Wie kann man an die Geschichte erinnern, wenn man nichts mehr von ihr sieht?

Ein Weg ist das Hören. Im Sommer 2015 sind auf dem Tempelhofer Feld sechs Hörboxen installiert – unweit des Eingangs Columbiadamm.“ (Quelle)

Ich bin einfach nur ein wenig herumgelaufen und habe dabei zwei Clips mit der kleinen QBic-Kamera gedreht. Ihr könnt ja mal schauen, nichts Großes.

Das wäre also der erste Teil zum Flughafen Tempelhof und den Tempelhofer Feld. Wenn Interesse besteht, dann würde ich mich über Kommentare freuen.
Eure Kerstin

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Das Wetter soll morgen wieder sommerlich werden und vielleicht sucht Ihr noch ein Ausflugsziel?
Warum nicht mit der S-Bahn zum Treptower Park fahren, 10 Minuten durch den Park laufen und sich das „Sowjetische Ehrenmal“ ansehen? Ich kann es nur empfehlen, weitläufig, grün und nicht so überlaufen. Außer Ihr erwischt einen Reisebus. Aber die Touristen bleiben oft nur kurz und dann könnt Ihr die Umgebung genießen.

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Auf der anderen Seite des Parkes, direkt an den Anlegestellen der Weißen Flotte, gibt es die Gelegenheit ein Kaffee zu trinken, Eis zu essen oder einfach nur aufs Wasser zu schauen. Allerdings – dort ist man nicht wirklich allein 🙂
Trotzdem viel Spaß und einen schönen Sonntag wünscht Kerstin