Benzin-Zapfsäule in Rixdorf

Ich war zum ersten Mal dort und habe dort wirklich „Hidden Places“ entdeckt – wie es Nina und Canon versprochen haben. So zum Beispiel diese alte Benzin-Zapfsäule, die direkt vor einem bewohnten Haus steht. Ein Super-Fotomotiv.

 

 

Die Fotos entstanden mit der PowerShot SX710 HS, die ich mir für dieses Event ausgesucht hatte. Überzeugt hat mich die Größe und der Zoom. Canon schreibt dazu:
„Diese ultra-kompakte Kamera ist so klein, dass sie in jede Tasche passt und so überall mit hingenommen werden kann – das macht sie zum idealen Reisebegleiter. Mit dem 30fach optischen Zoom und 60fach ZoomPlus kommen Sie ganz nah ans Geschehen ran und halten jedes beeindruckende Detail fest.“

Für dieses Motiv habe ich den Zoom zwar nicht benötigt, aber bei anderen Fotos hat er sich wirklich bewährt. Eine schöne handliche Kamera, die es in schwarz und rot gibt.

Bevor Ihr nun nach der Adresse der Tanksäule fragt, genau habe ich die leider nicht. Wir sind durch Rixdorf gelaufen und da standen sie im Hinterhof.

 

 

Bis dann, Kerstin

Die Spur der Yogi-Männchen

„Einfach Freude verbreiten!“ Womit ?

Den kleine Figuren, die auf Straßenlaternen und Schildern turnen. Ich habe diese Figuren vor zwei Jahren zum ersten Mal gesehen und mir nichts dabei gedacht, aber inzwischen weiß ich, das sind Street-Yogis.

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Die kleinen Korkmännchen stammen von dem Künstler Josef Foos, der die Figuren selbst weit oben platziert (auch damit sie nicht verschwinden).

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„Viele sehen die Figuren auch gar nicht“, stellte Foos fest (mir fallen sie oft beim Warten an der Ampel auf, so hat das rote Licht auch einen Vorteil).
„Am Anfang hatte ich wahrhaftig Bedenken, ob die Menschen mich für einen Verrückten halten“, sagt Josef Foos. „Aber nach den ausschließlich positiven Rückmeldungen und dem Lächeln vieler Leute, wenn sie die Street-Yogis entdeckt haben, habe ich den Gedanken schnell wieder verworfen.“
Über die Jahre haben sich die Street-Yogis weiterentwickelt. So sind die Füße größer geworden, damit die Figuren einen besseren Stand haben. Zuletzt haben sie auch ein Gesicht bekommen.
Warum er das alles macht? „Natürlich projiziere ich mich dadurch selbst. Aber vor allem fasziniert mich Street Art, seit ich sie entdeckt habe.“ Es sei eine besondere Art, sich auszudrücken. „Auch Vorgärten, die Farbe der Hauswand oder Fenster sind Street Art.“
Dabei ist Foos, klar, dass Graffiti oder gemalte Bilder fremdes Eigentum beschädigen und zu Ärger führen können. Seine Kunst hingegen wird eher toleriert. Sie ist einfach zu beseitigen, selbst das Ordnungsamt stimmt ihm da zu und läßt ihn zum Glück gewähren. Ich freue mich immer, wenn ich ein neues Yogi-Männchen entdecke. Habt Ihr auch schon welche entdeckt.

Heute gesehen :

Die Prinzessinnengärten in Kreuzberg

Hintergrund

Nicht-Berliner haben vielleicht noch nie von diesem Gärten gehört, deshalb kurz eine Wikipedia Beschreibung.
„Prinzessinnengärten bezeichnet einen mobilen Garten am Moritzplatz im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Es handelt sich um eine ehemalige Brachfläche zwischen Prinzen- und Oranienstraße, die seit 2009 von engagierten Anwohnern in einen Nutzgarten für urbane Landwirtschaft umgewandelt wurde.

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