Olympisches Dorf 1936 – Elstal heute

Aktuell/News:

dpa – 3.7. 2017

Olympisches Dorf von 1936 wird bewohnbar.  Im Olympischen Dorf von 1936 werden künftig wieder Menschen wohnen können. Am Dienstag ist der erste Spatenstich für die Errichtung von Wohnungen auf dem Areal geplant, wie die Gemeinde Wustermark mitteilte. Das Gelände war zuletzt nur noch bei Führungen zugänglich und steht unter Denkmalschutz. Das Olympische Dorf liegt etwa zehn Kilometer westlich von Berlin und wurde während der Nazi-Diktatur für etwa 4 000 Athleten der Olympischen Sommerspiele 1936 errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren viele Gebäude des Dorfes abgerissen worden, und das Gelände wurde von den sowjetischen Streitkräften genutzt. (dpa)

Dadurch ändern sich natürlich die Bedingungen für Besucher.

Das Olympische Dorf von 1936 ist NUR im Rahmen einer Sonderführung zu besichtigen. Es gibt keine regulären Öffnungszeiten mehr.

Führungen durch das Olympische Dorf

Führungszeiten:Anmeldung:

Umfang:

1. April bis 30. September 2017
NUR nach Voranmeldung (mind. 14 Tage)

Turnhalle, Schwimmhalle, Hindenburghaus,

Jesse-Owens-Haus, Speisehaus der Nationen

Dauer:

ca. 2,5 Stunden

Kontakt: Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr

Telefon: 033094 – 700 565

E-Mail: olydo@dkb-stiftung.de

Bezahlung: VorkasseDie Rücknahme verkaufter Eintrittskarten ist ausgeschlossen.
Treffpunkt: Am Haupteingang Rosa-Luxemburg-Allee 70
 Preise: 50,00 Euro pro Gruppe*                                            zzgl. 5,00 Euro pro Person
Englischsprachige Führung: 60,00 Euro pro Gruppe*
zzgl. 5,00 Euro pro Person
Führungen für Schulklassen: 50,00 Euro pro Schulklasse*

Als ich das Dorf besucht habe, war es noch einfach. Wir haben eine Führung mitgemacht, ohne sieht man wirklich nicht viel.

 

Hintergrund:

Während der XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 wohnten fast alle männlichen Athleten der rund 4.000 Olympioniken aus über 50 Nationen im Olympischen Dorf und trainierten in dessen Wettkampfstätten. Ein Athletenname steht stellvertretend für die damals gezeigten sportlichen Höchst-leistungen aller Olympiateilnehmer: der des US-Amerikaners Jesse Owens. Mit vier Goldmedaillen war er der erfolgreichste Olympiateilnehmer der XI. Olympischen Sommerspiele.

Das Jubiläum der Olympischen Spiele 1936 hat dazu geführt, dass es im Moment viele Fernsehberichte zu diesem Thema gibt. Ich finde sie alle interessant, so dass ich unbedingt dorthin wollte.

Das Olympische Dorf steht heute unter Denkmalschutz und ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr, auch mit fachkundiger Führung, zu besichtigen. Die DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement hat das historische Olympische Dorf erworben und kümmert sich um die Erhaltung der verbliebenen Gebäude, die durch die militärische Nutzung in der Nachkriegszeit nicht gepflegt wurden. Ich kann die Führung durch das Gelände nur empfehlen, denn so hat man Zutritt zu den sonst verschlossenen Gebäuden. Und natürlich erfährt man viel mehr als auf den Tafeln steht.

Lage: 

Das ehemalige Olympische Dorf Berlin der Olympischen Sommerspiele 1936 liegt im brandenburgischen Elstal. Der heutige Ortsteil der Gemeinde Wustermark liegt 18 Kilometer westlich des Berliner Olympiastadions. Die Anfahrt mit dem Auto ist ideal.

Fotomotive: 

Unendlich viele – Natur, verfallenden Gebäude, alte Wohnblocks der sowjetischen Armee und Räumlichkeiten, die den Sportlern zur Verfügungen standen (Schwimmbad, Speisesaal der Nationen usw.)

Hier meine Lieblingsmotive: 

 

 

 

Denkmal Rosenstraße

Hintergrund

Vielleicht kennt Ihr den Film „Rosenstraße“ mit Katja Riemann (Regisseurin Margarethe von Trotta)? Das Drama basiert auf dem so genannten Rosenstraße-Protest. Etwa 1.500 bis 2.500 jüdische Männer, die in »Mischehen« lebten oder »Mischlinge« waren, brachte die Gestapo in einem Gebäude der ehemaligen Sozialverwaltung der jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße unter. Beispiellos in der Geschichte des »Dritten Reiches«, versammelten sich im Laufe der Woche immer mehr nichtjüdische Ehefrauen, Familienangehörige und Freunde. Lautstark forderten sie die Freilassung der Männer. Die Protestierenden in der Rosenstraße ließen sich nicht einschüchtern und nach mehreren Tagen begann die Gestapo schließlich damit, einige hundert Gefangene nach einer genauen Überprüfung freizulassen.
Bis Ende der 1980er Jahre war der Frauenprotest in der Rosenstraße kaum in der Öffentlichkeit bekannt.

Motive

Das Denkmalensembles »Block der Frauen« stammt von der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Diese hatte das Denkmal bereits in den 1980er Jahren entworfen, zu DDR-Zeit konnte es jedoch noch nicht realisiert werden. 1995 ermöglichte der Berliner Senat die Aufstellung des Denkmalensembles »Block der Frauen« der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Das Denkmal ist gut zugänglich, es gibt verschiedene Perspektiven zu fotografieren. Aber entscheidend ist es, die Botschaft des „Blocks der Frauen“ einzufangen.

 

Öffnungszeiten

Jederzeit zugänglich

Adresse

Die Skulpturengruppe befindet sich am Ort des ehemaligen jüdischen Verwaltungsgebäudes, in dem die Gestapo die Gefangenen festhielt.

Denkmal Rosenstraße
Rosenstraße 1-2
10178 Berlin

Anfahrt

Mit der S-Bahn zum Hackeschen Park, von dort nur wenige Meter

Karte

 

DDR-Wachturm an der ehemaligen Mauer

Hintergrund

Es soll nur noch drei komplette Wachtürme an der ehemaligen DDR-Grenze in Berlin geben. Einer von ihnen befindet sich in Berlin-Treptow, steht seit 1992 unter Denkmalschutz und ist Teil der Geschichtsmeile „Deutsche Mauer“. Es gibt Führungen, mit denen man in und auf den Turm kommt. Dafür muss man 12 Euro zahlen, wenn man Glück hat, ist der Turm offen und man zahlt viel weniger.

Motive

Man kann den Turm von der Straße oder dem Park fotografieren, verschiedene Perspektiven bieten sich an. Interessant sind natürlich die Graffitis und andere Details, die man nur aus der Nähe sieht. Der Blick von oben ist nicht so interessant, das Innere des Turms schon. Allein die Enge und die Leere sind bemerkenswert. Berichte über Kunst kann ich nicht bestätigen.

Wo 

Wachturm Alt-Treptow, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin,

Bus: 265 Heckmannufer, U-Bahn: 1 Schlesisches Tor oder Warschauer Straße,
S-Bahn: 6, 9, 41, 42 – Station Treptower Park