Denkmal Rosenstraße

Hintergrund

Vielleicht kennt Ihr den Film „Rosenstraße“ mit Katja Riemann (Regisseurin Margarethe von Trotta)? Das Drama basiert auf dem so genannten Rosenstraße-Protest. Etwa 1.500 bis 2.500 jüdische Männer, die in »Mischehen« lebten oder »Mischlinge« waren, brachte die Gestapo in einem Gebäude der ehemaligen Sozialverwaltung der jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße unter. Beispiellos in der Geschichte des »Dritten Reiches«, versammelten sich im Laufe der Woche immer mehr nichtjüdische Ehefrauen, Familienangehörige und Freunde. Lautstark forderten sie die Freilassung der Männer. Die Protestierenden in der Rosenstraße ließen sich nicht einschüchtern und nach mehreren Tagen begann die Gestapo schließlich damit, einige hundert Gefangene nach einer genauen Überprüfung freizulassen.
Bis Ende der 1980er Jahre war der Frauenprotest in der Rosenstraße kaum in der Öffentlichkeit bekannt.

Motive

Das Denkmalensembles »Block der Frauen« stammt von der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Diese hatte das Denkmal bereits in den 1980er Jahren entworfen, zu DDR-Zeit konnte es jedoch noch nicht realisiert werden. 1995 ermöglichte der Berliner Senat die Aufstellung des Denkmalensembles »Block der Frauen« der Künstlerin Ingeborg Hunzinger. Das Denkmal ist gut zugänglich, es gibt verschiedene Perspektiven zu fotografieren. Aber entscheidend ist es, die Botschaft des „Blocks der Frauen“ einzufangen.

 

Öffnungszeiten

Jederzeit zugänglich

Adresse

Die Skulpturengruppe befindet sich am Ort des ehemaligen jüdischen Verwaltungsgebäudes, in dem die Gestapo die Gefangenen festhielt.

Denkmal Rosenstraße
Rosenstraße 1-2
10178 Berlin

Anfahrt

Mit der S-Bahn zum Hackeschen Park, von dort nur wenige Meter

Karte

 

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