Palais am Funkturm

Das „Palais am Funkturm“ befindet sich auf dem Berliner Messegelände und ist auch heute noch in „Betrieb“. Aktuell ist es Schauplatz für die „Echo-Verleihung“ 2017.

Meine Fotos entstanden am Rande des ITB.

Zur Geschichte:

Errichtet wurde es in den Jahren 1956/57 vom Architekten Bruno Grimmek. Er baute es rückwärtig an die sogenannte „Ehrenhalle“ (Halle 19), die aus den 30er-Jahren stammt, an. Sie hat eine Höhe von 32 Metern und dient auch heute noch als stilvolles Entree zum Palais.

Die Bezeichnung Palais ist durchaus treffend. Zwei großzügige Freitreppen erschließen den galerieartigen hohen Raum, der sich über zwei Geschosse erstreckt (der Innenraum war nicht zugänglich).

Typisch 50iger Jahre

Der Schriftzug „Restaurant“ steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Angebracht ist er an der Außenfassade des Palais. Auf der Terrasse gleich neben dem ovalen Sommergarten ist er gut sichtbar und diente ebenfalls bereits in mancher Filmszene für das 50er-Jahre-Ambiente.

Ähnlich toll natürlich auch der Schriftzug „Bar“.

Zum Fotografieren bieten sich viele Motive und Perspektiven. Meine Fotos entstanden am späten Nachmittag (März 2017)

 

Adresse:

Messe Berlin
Messedamm 22
14055 Berlin
Öffnungszeiten:  während der dortigen Veranstaltungen.

Ein ländliches Hofcafé mitten in Berlin

Der Streik der Lokführer brachte einige Reisepläne durcheinander und selbst wenn man in Berlin etwas unternehmen wollte, war das nicht einfach. Ich habe versucht das Beste daraus zu machen, mich einfach in den Bus gesetzt und zur „Späth’schen Pflanzenwelt“ gefahren.

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Das kleine Café gibt es erst seit ein paar Jahren, nebenan kann man in einem Hofladen einkaufen. Dort gibt es u.a. Apfelsaft aus der Mosterei und viele Bio-Produkte aus der Region, geöffnet täglich von 10-18h und am Wochenende von 10-17h.

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Wenn man Lust hat, kann man sich auch in der Baumschule und im Arboretum umsehen. Gerade im Herbst ist es wunderschön dort, hier ein kurzer Blick in den Garten.

Ich hoffe, dass Ihr auch viel Spaß mit dem Wochenende hattet. Es wäre schön, wenn das Wetter so bleibt (leider sagt der Wetterbericht etwas anderes), denn ich habe Urlaub. Wenn Ihr das Cafe und den Laden besuchen wollt, hier die Adresse:

Adresse:
Späthstraße 80/81
12437 Berlin

Öffnungszeiten:
Mi, Do, Sa, So, Feiertage
10:00 bis 18:00 Uhr

(vom 1. April bis 31. Oktober)

Anfahrt:
S-Bahn Baumschulenweg, U-Bahn Blaschkoallee,
Bus 170, 265 bis Baumschulenstraße/Königsheideweg
Autobahn Abfahrt Späthstraße

Franz Späth gründete im 19. Jahrhundert seine Baumschule, die zu den Größten der Welt gehörte. Später kamen ein Arboretum und ein Herrenhaus hinzu. Zu DDR-Zeiten war das alles in Volkseigentum übergangen, nach der Wende wurde das Gelände zurück-übertragen.

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Der „Nök“ am Karpfenteich in Treptow

Wie manch ein Spaziergänger am Treptower Karpfenteich „überraschte“ mich diese Plastik, die ich zum ersten Mal vor ein paar Wochen gesehen habe. Kaum zu glauben, vielleicht auch weil sie nicht direkt am Weg liegt. Die Statue mit dem Namen „Meeresgrund“ wurde 1907 aufgestellt und stammt von Otto Petri. Vor ein paar Jahren hatte man ihr den Kopf abgeschlagen, nach ihrer Sanierung ist sie wieder komplett und kann vom Ufer aus bestaunt werden.

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Nöck, das ist eine Art von Wassermann, der trotz seines Aussehens nicht böse ist. „Der Nök schwamm zu dem Mädchen, nahm die Ohnmächtige in seine Arme und bettete sie auf einen großen Steinhügel im Schilf. Er beobachtete das Schäfermädchen und war glücklich wie nie in seinem Leben, weil er seiner Geliebten so nahe sein durfte.“ Diese Sätze sind stammen aus einer kleinen Erzählung von Käthe Wetzel (Der Nök vom Treptower Karpfenteich), wer möchte, kann sie hier nachlesen.

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Der Karpfenteich, in dem sie liegt, befindet sich im Treptower Park südlich des Sowjetischen Ehrenmals. Er wurde im Zuge der Parkgestaltung vom Berliner Gartenarchitekten Gustav Meyer Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und ist eine kleine Idylle, leider zum Teil zum Hundegebiet mutiert. Im Teich gibt es seit dem kalten Winter vor ein paar Jahren keine Karpfen mehr, 2010 begann man mit den Aussetzen von Hechten und Schleien. Ich erwähne das nur, weil ich immer wieder gefragt werde, ob es dort Karpfen gibt – nein, nicht mehr 🙂

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Aber es gibt auch andere Dinge zu entdecken.

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Wenn ich mir die Fotos ansehe – Natur pur, aber im Sommer ist es wirklich so grün. Wenn Ihr am Ehrenmal seit, denn geht einfach ein paar Meter weiter und schaut Euch das Ganze selbst an. Es lohnt sich.

Ich wohne ein paar Meter neben dem Karpfenteich, wenn Ihr Fragen zu der Gegend habt, ich helfe gern.

Kerstin

Der Klunkergarten in Berlin-Neukölln

Eine grüne Oase ist über den Dächern Neuköllns entstanden, im Rahmen des „Hidden Places“ – Projektes von Canon besuchen konnten wir sie besuchen. Von außen sieht man dem Gebäude nicht an, was sich hier befindet, aber viele Neuköllner kennen den Platz und abends und an den Wochenenden soll es lange Warteschlangen geben. Wir waren am  frühen Nachmittag da und kamen ohne Probleme hinein und einen Platz.

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Was ist der „Klunkergarten“?  

„… ist das Begrünungsprojekt des Kulturdachgartens Klunkerkranich. Wir sind der erste und bis dato einzige Gemeinschaftsdachgarten Berlins…. Unser Ziel: Erschließung einer grünen Oase in der Betonwüste der pulsierenden Großstadt, hoch über den Dächern Neuköllns.“

Motive:

Die beschriebene Oase befindet sich auf dem obersten Stockwerk eines Parkhauses und von hier hat man einen Panoramablick auf die Stadt, Berlin ganz eng aneinander, Haus an Haus, man blickt auf Balkone, graue Dächer, Satellitenschüsseln und Brandmauern, aber auch auf grüne Flächen. Man kann mit und ohne Teleobjektiv bei guter Sicht viel entdecken und fotografieren. Es ist fast ein Rundumblick möglich. Außerdem gibt es viele Pflanzen, Blumen und andere Details zu fotografieren, die die Atmosphäre auf dem Dachgarten ausmachen.

 

Natürlich kann man im Klunkerkranich feiern, trinken und essen und den Blick über die Stadt genießen.

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Wahrscheinlich ist der Sonnenuntergang unbeschreiblich schön, vielleicht gehe ich mit Freunden noch einmal hin 🙂

Wo man ihn findet, steht auf der Webseite des Klunkergarten: 

Den Nistplatz des Klunkerkranichs auf dem Dach der Neukölln Arcaden in der

KARL-MARX-STRASSE 66, 12043 BERLIN

Dort nehmt ihr am Eingang der Bibiliothek/Post
einen der Fahrstühle in die 5. Etage zum Parkdeck,
windet euch himmelwärts auf unser Oberdeck und: seid da!
Take the elevatorat the library/post entrance to the 5th floor,
wind up skywards to the upper floor and: you’re there!

• ÖFFNUNGSZEITEN •

Jeden Tag von 10 (Sonntags ab 12 Uhr) – 01:30 Uhr geöffnet.

Viel Spaß in Neukölln wünscht Kerstin

Dank an Canon und die Aktion #comeandsee. Es war ein toller Tag.

Schloss Köpenick

Das Köpenicker Schloss ist noch kein Touristenmagnet, vielleicht weil es nicht im Zentrum der Stadt liegt. Dabei kann man es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen – die S-Bahn-Station ist Spindlersfelde Ost, ansonsten geht es mit der Straßenbahn oder dem Bus direkt zum Schloßplatz.

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Der dreigeschossige Barockbau (1677-1682), auf der Schloßinsel gelegen, hat eine wechselvolle Geschichte. So war es Depot für die preußische Armee, Staatsgefängnis, Lehrerseminar. Seit 1963 befindet sich das Kunstgewerbemuseum darin. Der Schloßpark ist auf drei Seiten von der Dahme umgeben und wunderschön angelegt. Mit seinen Bäumen, darunter eine über 350 Jahre alte Flatterulme sowie Schwarznuß- und Tulpenbäumen, ein Ginko- und ein Mammutbaum sowie Magnolien und die vielen Rhododendronbüschen lädt er zu allen Jahreszeiten zu einem kleinen Rundgang ein.

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Von 1998 bis 2003 wurde das Schloß saniert und Ende Mai 2004 wieder eröffnet. Das Kunstgewerbemuseum Berlins beherbergt zahlreiche wertvolle Ausstellungsstücke.

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Motive:
Das Schlossgebäude mit dem wundervollen Park, in dem man außerdem verschiedene Statuen und Kunstwerke aus DDR-Zeiten findet.
Die von Johann Arnold Nering 1683-1685 erbaute Schlosskapelle, gilt als erster protestantischer Sakralbau der Mark Brandenburg.

Wo:
Schloss Köpenick, Schlossinsel, 12557 Berlin

Anfahrt
S-Bahn Linie 3 bis Köpenick und Tram 62 , 68 und Bus 165 bis Rathaus
S-Bahn Linie 47 bis Spindlersfeld und Tram 60, 61 und Bus 167 bis Schloßplatz oder Fußweg (10 Minuten)
S-Bahn Schöneweide und Bus 167 oder Tram 67 bis Rathaus

Fürs leibliche Wohl sorgt das:
Schlosscafé GmbH,
Schlossinsel 1
12557 Berlin-Köpenick
Telefon 030 / 65 01 85 85
info@schlosscafe-koepenick.de

Viel Spaß beim Erkunden wünscht Euch Kerstin

Sonnenuntergang von der Elsenbrücke

Hintergrund

Die Elsenbrücke in Berlin ist eine Straßenbrücke, die die beiden Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick miteinander verbindet.  Daneben befinden zwei weitere Brücken, die Ringbahnbrücke für den S-Bahn- und Fernbahnverkehr und die Parkwegbrücke für Fußgänger.

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